Die Geschichte von Frida Grünfeld

(red/ wig). Die Geschichte von Frida Grünfeld, die im April 1945 von den Nazis in einem Konzentrationslager ermordet wurde, steht am Freitag, 27. Januar, im Walldorfer...

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MÖRFELDEN-WALLDORF. (red/ wig). Die Geschichte von Frida Grünfeld, die im April 1945 von den Nazis in einem Konzentrationslager ermordet wurde, steht am Freitag, 27. Januar, im Walldorfer Margit-Horváth-Zentrum, Familie-Jürges-Weg, im Mittelpunkt einer Feierstunde anlässlich des Holocaustgedenktags. Die norwegische Filmemacherin Nina Grünfeld recherchierte laut der Ankündigung mehr als 20 Jahre über ihre Großmutter Frida, von der sie nichts wusste, außer dass sie Jüdin war. In ihrem neuen Buch „Frida“ beschreibt sie die Suche nach der verfolgten Großmutter. Eingebettet ist diese persönliche Geschichte eindrucksvoll in die politische und soziale Geschichte Ungarns, der Tschechoslowakei. Nina Grünfeld ist an diesem Tag um 10 Uhr im Horváth-Zentrum zu Gast und wird ihr Buch präsentieren und Fragen von Oberstufenschülern beantworten. Das Horváth-Zentrum wurde über dem Küchenkeller des KZ-Außenlagers Walldorf errichtet, in dem dort inhaftierte jüdische Frauen aus Ungarn zwischen Juli und November 1944 schwer misshandelt beziehungsweise erschlagen wurden. Das Buch von Nina Grünfeld erscheint am 27. Januar 2023 im Verlag Schöffling & Co auf Deutsch.