Dornheimer Kerb: Besonderer Auftritt zum Zehnjährigen

Ihre zehnte Kerb feiern die Kerweborsch David Meinhard, Max Wiesinger, Simon Rothmann, Marc Schmitt, Matti Feierfeil und Gerit Sölch (von links).Foto: Vollformat/Marc Schüler  Foto: Vollformat/Marc Schüler

„Die Dornemer Kerb is do“, heißt es seit Freitag wieder im südlichen Groß-Gerauer Stadtteil. Nach zwei Jahren Zeltkerb kann das Volksfest nun in der neu renovierten...

Anzeige

DORNHEIM. „Die Dornemer Kerb is do“, heißt es seit Freitag wieder im südlichen Groß-Gerauer Stadtteil. Nach zwei Jahren Zeltkerb kann das Volksfest nun in der neu renovierten Riedhalle stattfinden. Zu diesem Zwecke haben die Kerweborsch und -mädscher sowie viele fleißige Helfer die vergangene Woche genutzt, um die Halle zu dekorieren und die Vorbereitungen für die kommenden Veranstaltungen zu treffen.

Die Anstrengungen zahlten sich aus: Schon insgesamt rund 500 Karten waren für die Veranstaltungen am Freitag- und Samstagabend im Vorfeld verkauft worden. Vor dem irischen Abend begann das Spektakel am Freitag mit dem traditionellen Baumstellen an der Riedhalle. Es folgte der Bieranstich mit Bürgermeister Stefan Sauer (CDU) und dem Erstem Stadtrat Richard Zarges (Kombi).

Blau-weiße Truppe sorgt für Stimmung

Anzeige

Im Anschluss sorgte die Band C.N.O. in der Riedhalle mit Livemusik für gute Stimmung. Besonderen Eindruck machte der Gastauftritt der Dudelsack-Gruppe „Onion Pipers“. Ebenfalls ganz im Sinne des irischen Abends gab es „Guinness“, Flaggen, Girlanden und Tischdekoration in Orange, Weiß und Grün.

Nicht weniger stimmungsvoll ging es am Samstagabend zu. Einlass war um 19 Uhr, eine Stunde später marschierten die 26 Kerweborsch und 24 Kerwemädscher in die Riedhalle ein. Zum Kerwevadder hat die blau-weiße Truppe Marc Schmitt gewählt, Kerwemudder ist Kim Hammerschmidt.

Auch am Samstag tummelte sich viel Publikum in der Riedhalle. Erstmals konnten Gäste auch von der bestuhlten Bühne aus verfolgen. Ob in der Sektbar, auf der Tanzfläche, an den dekorierten Tischen oder vor der Halle – überall sammelten sich Gruppen, um gemeinsam Kerb zu feiern. Für Livemusik sorgte wieder die Coverband „Soundwave“.

Bei ihrer Kerweshow tanzten die Kerweborsch und mädscher zu aktueller Musik. Schließlich wurden Kostüme gewechselt – Handschuhe mit bunt blinkenden Fingerspitzen zu schwarzen Kostümen sorgten für Feierlaune.

Einen besonderen Auftritt boten die zehnjährigen Kerweborsch, die unter der Leitung von Charlotte Keßeler mehrere kurze Darbietungen zeigten. Ob beim Tanz mit schwarzen Regenschirmen oder beim bekannten „Ententanz“, die erfahrenen Kerweborsch ließen ihre Muskeln spielen.

Anzeige

Spätestens bei der Polonaise durch die Halle standen zu später Stunde alle Zuschauer selbst auf der Tanzfläche. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Besucher.

Nach dem erfolgreichen Wochenende neigt sich die „Dornemer Kerb“ ihrem Ende zu. Nach dem Kerweumzug am Sonntag (Bericht folgt) findet am Montag der traditionelle Frühschoppen in der Riedhalle statt.

Zum „Bayrischen Frühschoppen“ können Kerweliebhaber dann am kommenden Sonntag zur Nachkerb beim Bauern Kratz kommen.

Von Benita Nold