Tierheim Klein-Rohnheim dankbar für jede Unterstützung

Das Tierheim in Klein-Rohrheim ist auf kreative Ideen bei der Finanzierung angewiesen. Zuschüsse der Kommunen reichen nicht aus.

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KLEIN-ROHRHEIM. „Wir sind über jeden Cent froh“, ruft Karin Fornoff, stellvertretende Vorsitzende des Tierheimvereins Klein-Rohrheim zur Unterstützung auf. Man versuche laufend, weitere Einnahmen zu generieren, da der Zuschuss der Städte und Gemeinden im Umland nicht ausreiche, um die Ausgaben zu decken, erläutert die Vorsitzende Sabine Greim-Feld.

Dazu setze man auf vielfältige Aktivitäten, erklärt Fornoff. Die Flohmärkte und das Tierheimsponsoring liefen sehr gut, auch die Spenden aus dem lokalen Einzelhandel sorgen für eine leichte Entspannung der finanziellen Situation.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerald Kummer hat anlässlich der im Bau befindlichen Quarantäne-Station das Tierheim Klein-Rohrheim besucht. Der Politiker interessierte sich dabei insbesondere für finanzielle Fragen. Unter anderem wollte er wissen, wie der Kreis Groß-Gerau das Tierheim finanziell unterstütze: „Wir bekommen 7000 Euro pro Jahr vom Kreis für eingefangene Tiere und sind froh, dass wir weitere 10 000 Euro für den Quarantäne-Umbau bekommen werden“, berichtet Sabine Greim-Feld daraufhin. Derzeit lägen die Zuschüsse bei 50 Cent je Einwohner. Kummer fordert daraufhin: „Ein Euro pro Einwohner als kommunaler Zuschuss muss drin sein.“ Kummer berichtet, dass er sich für das Tierheim einsetzen möchte: „Sie machen eine tolle Arbeit und haben eine bessere Finanzierung verdient.“

Das Tierheim ist telefonisch unter 06258-3184 zu erreichen, Vermittlungszeiten sind Mittwoch, Freitag und Samstag von 16 bis 17 Uhr.