„Kloa-Gere on Stage“ soll Menschen in Klein-Gerau zusammenbringen

Die Kinder des Chors der evangelischen Kirchengemeinde in Klein-Gerau und ihre Leiterin Katharina Temür gehen bei „Kloa-Gere on Stage“ nicht ohne Zugabe von der Bühne. Foto: VF/Schüler

15 Minuten im Rampenlicht vor Publikum – diese Chance hatte im Klein-Gerauer Volkshaus jeder, der wollte. Bei „Kloa-Gere on Stage“ sollen Menschen aus der Gemeinde zusammenkommen.

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KLEIN-GERAU. 15 Minuten im Rampenlicht vor Publikum – diese Chance hatte am Samstagnachmittag im Klein-Gerauer Volkshaus jeder, der wollte. Die Idee zu „Kloa-Gere on Stage“ hatte das Ehepaar Volkmar Hahn und Ellen Simon. Bei der Veranstaltung konnten Einzelpersonen oder Gruppen vor Publikum auftreten.

„Klein-Gerau ist zwar der kleinste Büttelborner Ortsteil, dennoch ist das Leben hier manchmal ein wenig anonym. Das wollen wir versuchen mit dieser Veranstaltung ein wenig zu ändern“, berichtete Volkmar Hahn, der auch moderierte.

Zunächst zweimal im Jahr soll es „Kloa-Gere on Stage“ zukünftig geben, damit Menschen aus dem Ortsteil, der Gemeinde und darüber hinaus zusammenkommen können. Ellen Simon ist gleichzeitig auch die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Klein-Gerau, daher floss der Erlös der Veranstaltung in eine Spendenaktion zugunsten der Kirchensanierung.

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„Wir haben heute so einige Talente hier im Programm, vielleicht kennen Sie ja auch das eine oder andere Talent, das sich einmal in die Öffentlichkeit trauen sollte und dem wir hier ein Forum bieten können“, forderte Moderator Volkmar Hahn das Publikum auf, Anmeldungen für zukünftige Kloa-Gere-on-Stage-Shows einzureichen.

Auch die Kirchengemeinde wirkte im Unterhaltungsprogramm mit. Den Auftakt machten die Kinder des Chors der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Katharina Temür. Der neunköpfige Chor hatte einige Stücke vorbereitet, unter anderem „Schnappi, das kleine Krokodil“, „Unter dem Meer“ oder „Seht euch den Gorilla an, wie er Mambo tanzen kann“. Der Chor bekam für seinen Auftritt viel Applaus, und musste sogar eine Zugabe geben.

Bei der „fairen Modenschau“ stellten Dekanin Birgit Schlegel und die Wallerstädter Pfarrerin Roswitha Velte-Hassel als Models fair gehandelte Mode vor, genauso wie zahlreiche Mitglieder der diesjährigen Konfirmandengruppe und restlichen Kirchengemeinde – darunter mit Elisabeth Ruiz Lopez eine Besucherin aus Nicaragua, die sich spontan entschied, für die gute Sache mitzumachen. „Es ist derzeit die faire Woche, daher passt es gerade, eine Modenschau mit nur fair gehandelten Kleidungsstücken zu veranstalten“, sagte Pfarrerin Ellen Simon.

Das Ehepaar und Moderatoren-Duo stand mit der „LinseSoupGroup“ auf der Bühne. „Rock-Evergreens von Eric bis Clapton“ spielte das Quartett bestehend aus Ellen Simon und Brigitte Jirmann (beide Gesang), Kostas Tzerras (Gitarre) und Volkmar Hahn (Bass).

Uta Herrmann, die ihre Bilder und Karten bei der Veranstaltung ausstellte und zum Verkauf anbot, stand mit Robert Bräuner als „Trommel-Duo Volles Leben“ auf der Bühne. „Ich beteilige mich gerne an Projekten von Ellen Simon, sie hat immer tolle Ideen. Als sie mich gefragt hat, ob ich neben dem Auftritt auch ausstellen möchte, da habe ich sofort zugesagt“, berichtete die Künstlerin. Das Gesangs-Duo ‚Humming Bird’ bestehend aus Corinna Weber und Klaus Otto bekam für ihren Auftritt ebenfalls viel Applaus, unter der Leitung von Karsten Lüthy trat der Chor „QuerBeat“ der Sängervereinigung Klein-Gerau auf.