Rohbau für neue Mensa in Bischofsheim steht

Noch ist es eine Großbaustelle, aber die Flächen für Mensa und Ausbildungsrestaurant an der Georg-Mangold-Schule in Bischofsheim sind bereits gut zu erkennen. Foto: Kreisverwaltung
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Die Bauarbeiten an der Georg-Mangold-Schule schreiten voran. Auch ein Ausbildungsrestaurant des AVM wird dort eingerichtet.

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BISCHOFSHEIM. Es geht sichtlich voran an der Baustelle für die neue Mensa samt Ausbildungsrestaurant „Das Mangold“ des Ausbildungsverbunds Metall (AVM) an der Georg-Mangold-Schule in Bischofsheim. Spatenstich war am 16. Juni 2021, nun ist der Rohbau fast fertiggestellt und der Gebäudekörper bereits gut zu erkennen, berichtet der Kreis Groß-Gerau in einer Mitteilung.

Grund für den Mensaausbau ist, dass die Grundschule wächst und sie zur Aufnahme in den Pakt für den Nachmittag im Ganztagsschulprogramm des Landes Hessen für das Schuljahr 2022/23 vorgesehen ist (wir haben berichtet). Der Kreis Groß-Gerau als Schulträger muss die nötigen Räume zur Verfügung stellen, und das Mittagessen an der Schule gewährleisten. In der neuen Mensa sind 154 Sitzplätze für die Schüler vorgesehen, informiert das Gebäudemanagement des Kreises, welche dann in einem Mehrschichtsystem genutzt werden können.

Neben der Mensa im Erdgeschoss entsteht das Ausbildungsrestaurant des AVM. Dort wird es einmal bis zu 92 Sitzplätze geben. Auch Küche und Lagerflächen befinden sich im Parterre. Die Räume im Obergeschoss sind ebenfalls für den Ausbildungsverbund eingeplant. Dort sind Seminarräume und Büros vereint, zudem die Technikräume für das gesamte Gebäude.

Bevor in Mensa und Gaststätte gegessen werden kann, vergehen allerdings noch ein paar Monate. Nach derzeitigem Stand ist die Fertigstellung für Juli 2023 vorgesehen. Die bis dahin anstehenden Arbeiten sind bereits zu 65 Prozent vergeben. Als nächstes folgen im Frühjahr die Zimmer- und Holzbauarbeiten, außerdem Fenster- und Verglasungsarbeiten. Die Lüftung wird ab Juni eingebaut, die Fassadenbekleidung Holz entsteht ab Juli. Parallel werden Dachdeckerarbeiten von Mai bis September im Gang sein, ebenfalls ab Mai die Trockenbauarbeiten, so der Plan. Im Sommer geht es mit Heizung und Sanitär weiter, außerdem mit der Elektrotechnik. Die Investitionskosten belaufen sich nach Angaben des Kreises auf insgesamt knapp 15 Millionen Euro.