AfD besucht Notunterkunft

Der Zustand der Biebesheimer Einrichtung lasse arg zu wünschen übrig, so die Mitglieder. Reparaturen seien dringend notwendig.

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BIEBESHEIM. (red). Vorstandsmitglieder des AfD-Ortsverbands Kreis Groß-Gerau Süd haben kürzlich die Notunterkunft der Gemeinde „Im Stuprich“ besucht. Darüber berichten sie in einer Pressemitteilung.

Die Anfrage, ob ein Besuch des gemeindeeigenen Gebäudes gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales vereinbart werden könne, sei von Bürgermeister Thomas Schell (SPD) abgewiesen worden, heißt es in dem Schreiben. Dennoch sei man der Einladung einiger Bewohner der Notunterkunft gefolgt, um mit ihnen über Probleme in der Unterkunft und Verbesserungsmöglichkeiten ihrer derzeitigen Wohnsituation zu sprechen.

Die AfD-Mitglieder waren, wie sie informieren, „schockiert über den Zustand der barackenähnlichen Unterkunft“: In Frauenwaschraum und Männertoilette funktionierte das Licht nicht, in der Küche wurde von zwei Kochfeldern nur eines heiß. Darüber hinaus seien Wände und Böden der Gemeinschaftsräume verdreckt, an der Wand über der Kücheneckbank hingen Kabel aus der Wand.

Die Bewohner gaben an, sie wünschten sich außer Reparaturen auch einen Fahrradständer, um ihre Räder anschließen zu können.

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Der AfD-Ortsverband weist abschließend darauf hin, dass bei aller Hilfsbereitschaft gegenüber Asylbewerbern und Geflüchteten auch diejenigen nicht vergessen werden sollten, die „schon länger hier wohnen“ und am Rand der Gesellschaft leben.