Musiker vom Schuldorf Bergstraße bestreiten Wettbewerbe mit...

Die Band „E.P. Street“ (v. li.): Adeline Schürmann, Filip Jankovic, Amelie Schürmann, Sean Teichert, Milan Jankovic. Archivfoto: Karl-Heinz Bärtl  Foto:

Nach dem Auftritt beim bundesweiten Schulband-Finale in Frankfurt häufen sich die Anfragen bei der „E.P. Street“-Band. Die Musiker von der Internationalen Schule des...

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SEEHEIM-JUGENHEIM. Nach dem Auftritt beim bundesweiten Schulband-Finale in Frankfurt häufen sich die Anfragen bei der „E.P. Street“-Band. Die Musiker von der Internationalen Schule des Schuldorfs spielen im August bei einer Jugendveranstaltung im hessischen Landtag. Dort war man durch die Erfolge der Band im „Schooljam“-Wettbewerb auf sie aufmerksam geworden. Als Sieger ging „E.P. Street“ zwar nicht hervor – den Titel holte die Band „Mikroschrei“ aus Köln. Aber beim Finale der besten neun Schulbands aus ganz Deutschlands erhielten sie wichtige Tipps für die musikalische Weiterentwicklung.

Bisher spielen sie nur Coverversionen

„Der Hauptkritikpunkt war, dass wir nur Coverversionen gespielt haben“, berichtet Schlagzeuger Sean Teichert von der Besprechung mit der Schooljam-Jury. Aber es gab auch Lob für die einzige im Wettbewerb verbliebene Band aus Hessen.

So fiel das gute Harmonieren der 14- bis 18-Jährigen untereinander auf, ebenso wie die ausdrucksvolle Stimme von Sängerin Amelie Schürmann und die souveräne Beherrschung der beiden Songs.

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Auf der Center Stage der Frankfurter Festhalle spielte die Band „Sweet Child O’ Mine“ von Guns‘n‘Roses sowie „Twisted Logic“ von Coldplay. Der Auftritt fand bei laufendem Betrieb der Musikmesse vor etwa 150 Zuhörern statt. „Es war nicht unser Hauptziel, zu gewinnen“, rückt Sean Teichert den Wettbewerbsgedanken in ein entspanntes Licht. Schon allein mit den acht anderen besten Bands vor großem Publikum zu spielen, sei ein grandioses Erlebnis gewesen. „Die Technik war extrem gut, so einen tollen Sound hatten wir noch nie“, schwärmt der Drummer. Für die Zukunft haben sich die drei Jungs und zwei Mädchen einiges vorgenommen. Sie wollen ihr Repertoire weiter ausbauen und haben angefangen, eigene Stücke zu schreiben. „Die Musik steht schon, wir brauchen nur noch die Texte“, berichtet Sean Teichert.

Insgesamt hatten sich an dem nichtkommerziellen Wettbewerb für Schulbands rund 1300 Teilnehmer aus ganz Deutschland beteiligt.