Strampeln für krebskranke Kinder

48 Höhenmeter und eine Länge von fast zwei Kilometern misst eine Runde auf der Strecke rund um den Stetteritz, den es für Teilnehmer beim Spendenradfahren „Gundernhausen...

Anzeige

GUNDERNHAUSEN. 48 Höhenmeter und eine Länge von fast zwei Kilometern misst eine Runde auf der Strecke rund um den Stetteritz, den es für Teilnehmer beim Spendenradfahren „Gundernhausen Stetteritz-Zugspitze“ am Samstag, 2. September, für einen guten Zweck zu bezwingen gilt. Wie oft man die Runde absolviert, bleibt jedem selbst überlassen.

Nach 62 Runden (rund 122 Kilometer) wäre die Höhe der Zugspitze mit 2962 Metern erklommen. Ziel ist es, so oft wie möglich den Stetteritz zu umrunden. Der Erlös soll an die Initiative des verstorbenen Jonathan „Jonny“ Heimes „Du musst kämpfen“ gehen, die krebskranken Kindern hilft.

Der Streckenverlauf folgt dem Stetteritzring, der das Wohngebiet von Gundernhausen umschließt. Start- und Zielpunkt sind die Hausnummern 4-6, die durch ein aufgebautes Zelt zu erkennen sind.

Anzeige

Oliver Lange kümmert sich um die Organisation

„Sich für den guten Zweck sportlich zu betätigen, ist doch eine tolle Sache“, berichtet Oliver Langer, der die Idee für das Rennen hatte. Auch passe es perfekt zum Motto der Initiative. „Der Stetteritz ist für uns Gundernhäuser schon ein richtiger Berg und steil dazu, so dass man kämpfen muss, um ihn mit dem Rad zu erklimmen.“ Aber keine Angst – auch „normale Radfahrer“ können die Strecke mehrere Male schaffen. Oliver Langer kümmert sich ganz allein um die Organisation: Er informierte die Anwohner über das Vorhaben, druckte Flyer, verschickte E-Mails und sprach Förderer für das Projekt an.

Wie die Teilnahme funktioniert? „Jeder Radfahrer muss sich einen Sponsoren suchen, der bereit ist, pro gefahrener Runde mindestens zwei Euro zu spenden“, erklärt Oliver Langer. „Natürlich werde ich auch selbst Runden sammeln, wenn ich schon mal so eine komische Idee habe.“ Aus dem Dorf würden sich schon einige Bewohner auf die Herausforderung vorbereiten, heißt es.

Gefragt ist allein die reine Muskelkraft, daher sind E-Bikes tabu, und ein Helm ist Pflicht. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht, da es sicht nicht um ein Rennen handelt.