80 Programmpunkte in elf Tagen

Erfolgreicher Start: Im vergangenen Jahr lockte das Pfungo-Festival rund 10 000 Besucher auf das frühere Freibadgelände. Archivfoto: Malte Kirsch/Showmaker Entertainment  Foto:

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Sommer soll es auch dieses Jahr wieder auf dem früheren Freibadgelände in Pfungstadt ein buntes „Phungo-Festival“ mit...

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PFUNGSTADT. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Sommer soll es auch dieses Jahr wieder auf dem früheren Freibadgelände in Pfungstadt ein buntes „Phungo-Festival“ mit Live-Musik aus vielen Richtungen und guter Unterhaltung für die ganze Familie geben. Start ist am 13. Juli.

Veranstalter ist wie im Vorjahr Harry Hegenbarth, der nach den Erfahrungen der Premiere das bunte Programm zusammenstellt. Passend zu den Sommerferien soll es jeden Tag auch ein eigenes Kinderprogramm mit Attraktionen auf der Bühne und Mitmachaktionen für Kinder jeden Alters geben. „Wir haben an diesen elf Festivaltagen 80 Programmpunkte und rund 20 Mitmachaktionen“, sagte er bei der Vorstellung.

Zirkus, Poetry Slam und Live Musik

Wie schon im vergangenen Jahr wird kein Eintrittsgeld von den Besuchern erhoben. Sie erstehen stattdessen für ihre Getränke einen sogenannten Kulturbecher für vier Euro, der immer wieder verwendet werden kann. Darüber hinaus werden auf dem Gelände Spendenhäuschen aufgestellt, und mit den Geldern soll der künftige Skaterpark der Kinder- und Jugendförderung Pfungstadt mit finanziert werden. Wie Hegenbarth mitteilt, wurden letztes Mal rund 2000 Euro an Spenden für diesen Zweck gesammelt. Nicht zuletzt wird das Festival auch durch Sponsoren unterstützt.

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Start ist am 13. Juli um 15 Uhr mit einem Jongliertheater für Kinder. Abends gibt es mit „Tür zu – es zieht“ alte Songs in Mundart interpretiert sowie eine Feuershow. Nach diesem Auftakt treffen sich schon am folgenden Tag die Pfungstädter Ferienspielkinder, die hier ab 15 Uhr ihren Abschluss der zweiwöchigen Ferienaktion feiern. „Wir gehen natürlich bei der Programmgestaltung auch auf die Wünsche unserer Gäste ein“, sagt Hegenbarth. Dazu gehört, dass am Wochenende das Festvial schon um 11 Uhr vormittags beginnt. Dieses Mal gastieren am ersten Wochenende auf Wunsch der Besucher nach härterem Sound die „Soundsection“ aus Darmstadt und „Spliff Uppercut“. Mit dabei sind auch „Die Oigeborene“, eine Odenwälder Mundart- und Comedyband.

Kinder sollen vor allem montags bis donnerstags mit einem Zirkusmitmachangebot mit spezieller Betreuung angesprochen werden. Dafür haben die Veranstalter den Zirkus „Hallöchen“ engagiert. Ein weiterer Höhepunkt soll am 19. Juli der Poetry-Slam mit bekannten Akteuren werden. Am 20. Juli stehen Workshops auf dem Programm, um die Tradition mit aufstrebenden Bands fortzusetzen. „Hier geht Bass“ heißt es am letzten Samstag des Festivals, einem besonderen Event mit DJs auf dem Festgelände. Am 23. Juli läutet ein ökumenischer Gottesdienst den letzten Festivaltag ein. „Das haben wir schon erfolgreich beim „Vogel-der -Nacht-Festival“ erprobt“, sagte dazu Hegenbarth. Danach kommt für die Kinder das „rotzfreche Spielmobil“, und zum Ausklang gastiert abends ab 19.30 Uhr Nosie Katzmann mit Band als Höhepunkt.

Im vergangenen Jahr besuchten rund 10 000 Gäste das Phungo-Festival, obwohl Regen und Unwetterwarnungen den Veranstaltern zu schaffen machten. „Das ist ein gutes Angebot für viele Pfungstädter, und es freut mich besonders, dass es kein einmaliges Event bleibt“, sagt dazu Bürgermeister Patrick Koch (SPD). Hegenbarth lobt das ehemalige Freibadgelände als guten Veranstaltungsort, der die richtigen logistischen Voraussetzungen bietet.