Modautal entscheidet über Haushalt

(mv). Bei ihrer Sitzung in der Hofreite am Brandauer Rathaus sind die Redner gefragt: Jede Fraktion erhält ausreichend Zeit, um ihre Zustimmung oder Ablehnung zum...

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BRANDAU. (mv). Bei ihrer Sitzung in der Hofreite am Brandauer Rathaus sind die Redner gefragt: Jede Fraktion erhält ausreichend Zeit, um ihre Zustimmung oder Ablehnung zum Haushaltsentwurf von Bürgermeister Jörg Lautenschläger (CDU) vorzubringen.

In der vorangegangenen Sitzung am 6. Februar hatte Lautenschläger das Zahlenwerk ins Parlament eingebracht. Trotz massiver Sparbemühungen betragen die Schulden Modautals noch 10,45 Millionen Euro. Positiv hob der Bürgermeister hervor, dass die Gemeinde für den Etat 2017 keine Kassenkredite vorgesehen hat. Die Liquidität ist durch einen Finanzmittelbestand von 3,1 Millionen Euro gesichert, der Haushaltsplan ist nicht genehmigungspflichtig. „Zum ersten Mal seit Einführung der Doppik im Jahr 2008 können wir im ordentlichen Ergebnis eine Schwarze Null ausweisen“, erklärte Lautenschläger den versammelten Gemeindevertretern.

300 000 Euro allein für die Zinsen

Der Entwurf sieht vor, dass Erträge und Aufwendungen fast gleichauf bei rund 10,5 Millionen Euro liegen. Es sollen im aktuellen Jahr 850 000 Euro für den Schuldendienst aufgebracht werden: 300 000 Euro für Zinszahlungen, 550 000 Euro für die Tilgung.

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Außerdem stehen mehrere Änderungen von Bebauungsplänen auf dem Programm, darunter der Plan „Kleingartenanlage“ in Ernsthofen und „Am Steimel“ in Brandau. Auch beantragt die SPD die barrierefreie Gestaltung der öffentlichen Einrichtungen in Modautal.