Klein-Zimmern bereitet sich auf Dorfwettbewerb vor

Klein-Zimmern hat sich für die Teilnahme am Dorfwettbewerb etwas Besonderes ausgedacht: Der „Gaasepfahl“ wird die Gäste begrüßen. Erfunden hat ihn Sarina Krumm.Foto: Klaus Holdefehr  Foto: Klaus Holdefehr

Wenn sich ein Ort an den Geißberg schmiegt, verwundert es nicht, dass es dort gelegentlich zickig zugeht. 100 Köpfe mit Hörnern obendrauf und Bärten unten dran werden...

Anzeige

KLEIN-ZIMMERN. Wenn sich ein Ort an den Geißberg schmiegt, verwundert es nicht, dass es dort gelegentlich zickig zugeht. 100 Köpfe mit Hörnern obendrauf und Bärten unten dran werden demnächst die Ankömmlinge in Klein-Zimmern begrüßen. Auch die Bewertungskommission für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, die sich für den 8. Juni von 13 bis 15 Uhr angesagt hat. Nachdem sich rund 50 Bürger auf Initiative des Ortsvorstehers Markus Geßner zur Teilnahme an diesem Wettbewerb entschlossen haben, gibt es bis dahin noch jede Menge zu tun. Das wurde beim jüngsten Treffen der Aktionsgruppe im Klein-Zimmerner Feuerwehrhaus deutlich.

Für große Begeisterung sorgte Sarina Krumm mit ihrer Idee der zickigen Begrüßungspfähle, die ihren Platz in den Pflanzbeeten an den Seiten der Ortseingänge finden sollen. In Gestaltung den Zicken auf dem Platz neben dem Feuerwehrhaus nachempfunden, werden sie in gelb und blau lokale Identität signalisieren. Ikea sponsert die Aktion allerdings nicht, es handelt sich um die traditionellen Farben der Klein-Zimmerner Kerb.

Die Zicken müssen ihre Köpfe auch hinhalten als Markierung für Jogging- und Walking-Routen am Glockenrain und durch die Gersprenz-Auen. Wahrscheinlich werden es überwiegend Aufkleber für die schon vorhandenen Pfähle, mit denen die Richtung gewiesen wird. Gänzlich ausgearbeitet sind diese Routen aber noch nicht.

Anzeige

Eine Mitfahr-Bank, wie sie schon in Roßdorf und manchen Ortsteilen von Otzberg steht, präsentierte Walter Götz. Bei der Diskussion um mögliche Standorte – auf dem Zickenplatz bei der Feuerwehr und weiter oben bei der Kirche – fiel auf, dass da eigentlich schon Bänke stehen und man deshalb nur den Pfahl bräuchte, an dem die ausklappbaren Richtungsschilder hängen.

Geßner präsentierte zudem eine Route, auf der die Bewertungskommission möglichst viel vom Charakter des Ortes und dem bürgerschaftlichen Engagement mitbekommen kann. Da steht unter anderem der alte Ortskern auf dem Programm, natürlich das St. Josephshaus, im Außenbereich das „Brünnchen“ und die Geibel’schen Obstplantagen. Teile der Strecke sollen im Bus zurückgelegt werden, weil das Zeit spart, in der sich an verschiedenen Stationen Vereine und Initiativen präsentieren können.

Bürgermeister Achim Grimm (CDU) sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu und machte dies in einem Punkt ganz konkret: Die Grünanlage um die Kirche, soll auf kommunale Kosten aufgewertet werden.