Griesheimer Feuerwehr: Vermisste finden und mehr Durchblick

Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl (Dritter von links) übergibt der Feuerwehr die neue Wärmebildkamera. Foto: Stadt Griesheim

Die SV Sparkassen-Versicherung stellt kostenlos eine Wärmebildkamera zur Verfügung. Auch das Leben und die Gesundheit der Atemschutztrupps kann damit besser geschützt werden.

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GRIESHEIM. Über eine moderne Wärmebildkamera, die von der SV Sparkassen-Versicherung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, freuen sich die Stadt Griesheim und die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Wie der Vertreter der Sparkasse bei der Übergabe an Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl erläuterte, seien Wärmebildkameras ein Mittel der modernen Brandbekämpfung bei Gebäudebränden.

Mit ihrer Hilfe können vermisste Bewohner gefunden und das Leben und die Gesundheit der Atemschutztrupps geschützt werden. Die SV Sparkassen-Versicherung fördert die Feuerwehren bereits seit vielen Jahren. Beide haben den Schutz und die Rettung von Menschenleben im Blick, aber natürlich auch die Gebäuderettung und die Verhütung von Schäden. Jubiläumsprämien, Zuschüsse zu Brandschutzkoffern und vor allem innovative Feuerwehrausrüstung fallen beispielsweise unter die Förderungen der letzten Jahre. Mit dieser Aktion soll die Einsatzfähigkeit der Wehren gestärkt und der kommunale Haushalt entlastet werden.

Wärmebildkameras, welche die Infrarotstrahlung, die von einer Wärmequelle ausgeht, in ein für Menschen sichtbares Bild umwandeln können, ermöglichen Durchblick bei Rauch, Nebel und Dunkelheit und dienen der Aufspürung sowie Beobachtung von Brandherden und Glutnestern, aber auch von Menschen. So kann die Griesheimer Wehr künftig in einem verrauchten Raum vermisste Personen besser lokalisieren und sie dadurch schneller retten. Auch zur Lagebeurteilung, bei Gefahrgut-Einsätzen oder bei der Personensuche nach Verkehrsunfällen sind sie ein wichtiges Hilfsmittel.

Die SV Sparkassen-Versicherung plant bis 2023, mehr als 800 versicherte Kommunen mit einer kostenlosen Wärmebildkamera auszustatten und investiert zirka 1,3 Millionen Euro in diese Maßnahme der Feuerwehrförderung.