Neue Schutzhütte am Bestattungswald

Gemeinsam mit dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und mit Unterstützung der Jagdgenossenschaft Niedernhausen hat Fischbachtal im Bestattungswald nahe Nonrod eine neue...

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FISCHBACHTAL. Gemeinsam mit dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und mit Unterstützung der Jagdgenossenschaft Niedernhausen hat Fischbachtal im Bestattungswald nahe Nonrod eine neue Schutzhütte errichtet. Sie wurde jetzt ihrer Bestimmung übergeben.

Im Bestattungswald „Zwölf Apostel“, der bereits im September 2015 eingeweiht wurde, haben bereits 33 Menschen ihre letzte Ruhe gefunden, berichtete Fischbachtals Bürgermeister Philipp Thoma bei einer Feierstunde vor Ort. Der Bestattungswald sei ein Ort der Besinnung und der Naturnähe und trage dem Wunsch vieler Menschen nach einer alternativen Bestattungsform Rechnung.

Mehrere Wanderwege verlaufen am Standort

Thoma verwies auch auf die Holzskulptur von Oliver Nischwitz, die im Juni 2016 enthüllt wurde. Nach dieser ästhetischen Bereicherung des Ortes übergebe man nun eine Schutzhütte mit praktischem Nutzen ihrer Bestimmung.

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Die Schutzhütte wurde vom Außenteam des Geo-Naturparks aufgestellt. Sie steht an einer Stelle am Waldrand, wo mehrere Wanderwege vorbei führen: der Fernwanderweg „Saar-Rhein-Main-Weg“, der sich über 288 Kilometer von Homburg im Saarland nach Klingenberg am Main erstreckt, oder auch der St.-Jost-Pilgerweg der von der St.-Jost-Kapelle, der über den Rimdidim zur Neunkircher Höhe, Lützelbach, Lichtenberg und Niedernhausen führt.

Thomas bedankte sich beim Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der 40 Prozent der Gesamtkosten von 7000 Euro übernommen hat. „Der Park umfasst eine reizvolle Landschaft, die sich auf einer Fläche von 3500 Quadratkilometern erstreckt und ist im Fischbachtal insbesondere durch die gute Arbeit der Geopark-vor-Ort-Begleiter präsent ist.“ Thoma dankte auch der Jagdgenossenschaft Niedernhausen, die mit 1500 Euro für die Errichtung der Schutzhütte den Eigenanteil der Gemeinde reduziert hat.