Sozialrechtsberatung nun auch in Münster

(tb). Der Sozialverband VdK bietet in Münster nun eine Sozialrechtsberatung an, in der Themen wie Schwerbehinderung und Patientenverfügung im Fokus stehen. Bislang mussten...

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MÜNSTER. (tb). Der Sozialverband VdK bietet in Münster nun eine Sozialrechtsberatung an, in der Themen wie Schwerbehinderung und Patientenverfügung im Fokus stehen. Bislang mussten Betroffene dafür nach Groß-Zimmern. Jetzt berät der VdK einmal pro Monat auch in Münster. Dies geht auf eine kürzlich getroffene Übereinkunft zwischen Bürgermeister Gerald Frank und Hartmut Maier, Kreisvorsitzender des VdK, zurück.

„Wir machen alles, was mit Sozialrecht zu tun hat“, fasst es Hartmut Maier ganz schlicht zusammen. In der Sozialrechtsberatung informieren und unterstützen die ehrenamtlichen Experten des VdK etwa bei Erst- und Änderungsanträgen einer Schwerbehinderung. „Die meisten Probleme gibt es mit dem Versorgungsamt“, weiß Maier aus seiner jahrelangen Erfahrung. Ein Kernthema der Beratung ist auch die Patientenverfügung. Hier gibt es aus seiner Sicht noch viel Informationsbedarf. „Mit einer Patientenverfügung kann man alles genau definieren, zum Beispiel, ich möchte im Hospiz sterben“, schildert Maier. Viele Menschen setzten sich aber nicht gerne mit diesem Thema auseinander – dabei sei dies sehr wichtig.

Bislang mussten Betroffene für die Sozialrechtsberatung im Kreisverband Dieburg nach Groß-Zimmern fahren. Seit April berät der VdK einmal im Monat nun auch im Münsterer Rathaus. Bürgermeister Gerald Frank hatte sich im Vorfeld dafür stark gemacht, die qualifizierte VdK-Sozialrechtsberatung nach Münster zu holen. „Gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist es wichtig, solch ein Angebot vor Ort zu haben“, betont er.

Die VdK-Sozialrechtsberatung gibt es ab sofort jeden zweiten Mittwoch im Monat zwischen 15 und 17 Uhr im Münsterer Rathaus, Mozartstraße 8, Büro 207. Die Infonachmittage des VdK Münster in der Seniorenwohnanlage bleiben von dem neuen Angebot unberührt.