Das „Moddekreuz“ steht wieder in Münster

Pfarrer Bernhard Schüpke (vorn) weiht das frisch restaurierte Feldkreuz am Wasserweg ein.Foto: Gemeinde Münster  Foto: Gemeinde Münster

(tb). Das Flurdenkmal am Wasserweg nahe der Kreuzung zur Munastraße trotzte 150 Jahre lang jeder Witterung – im Februar vergangenen Jahres wurde es von Vandalen beschädigt....

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MÜNSTER. (tb). Das Flurdenkmal am Wasserweg nahe der Kreuzung zur Munastraße trotzte 150 Jahre lang jeder Witterung – im Februar vergangenen Jahres wurde es von Vandalen beschädigt. Nun ist das von einer Münsterer Firma restaurierte Feldkreuz bei einer kleinen Andacht mit Bürgermeister Gerald Frank, Pfarrer Bernhard Schüpke und Kai Herd, dem Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins, erneut eingeweiht worden.

Als Prozessions-Stationen sind Mitte des 19. Jahrhunderts in der Feldlage rings um Münster fünf Sandsteinkreuze auf quadratischem Sockel errichtet worden, die alle als Denkmal der Liebe Jesu beschriftet sind. Eines dieser Kreuze am Wasserweg – im Volksmund wird es „Moddekreuz“ genannt – wurde im Februar vergangenen Jahres mutwillig zerstört. Dass die Wiederherstellung sich schwierig gestalten würde, machte allein schon das Ausmaß des Schadens in Höhe von rund 1600 Euro klar: Der Querbalken des Kreuzes war in drei Teile zerschmettert worden, auch der Sockel wurde beschädigt.

Von der rohen Gewalt, die auf das Kreuz eingewirkt haben muss, ist nun nichts mehr zu erkennen. Eine ortsansässige Firma hat das Denkmal restauriert. Am Dienstag haben Bürgermeister Gerald Frank, Pfarrer Bernhard Schüpke, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Kai Herd, Tatjana Maier von der Friedhofsverwaltung der Gemeinde Münster und eine Gruppe interessierter Bürger das Kreuz seiner Bestimmung übergeben. Die Kosten trägt zunächst die Gemeinde. Wie Bürgermeister Gerald Frank erläuterte, ist man mit dem Förderkreis Denkmalschutz bezüglich einer Kostenübernahme im Gespräch.