Vortrag über Myanmar in Dieburg

In der alten Königsstadt Bagan in Myanmar arbeitete Engelbert Jennewein zeitweise als Englischlehrer. Archivfoto: dpa

Engelbert Jennewein berichtet über seine Reisen und Aufenthalte in dem südostasiatischen Land, das seit 2021 unter den Folgen eines Militärputsches leidet.

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DIEBURG. Der ehemalige Jugendpfleger Engelbert Jennewein präsentiert am Montag, 19. September, einen persönlichen Reisebericht im Pater-Delp-Haus in der Steinstraße 5. Ab 20 Uhr geht es um das Land Myanmar, die Leute und die Kultur.

Engelbert Jennewein war erstmals 2012 für mehrere Monate in der historischen Königsstadt Bagan als Englischlehrer tätig und konnte dabei vielfältige Einblicke zu Land und Leuten gewinnen. Er reiste später noch weitere Male durch Myanmar und erlebte dort die zaghaften Schritte hin zur Demokratie.

Im Rahmen seines Engagements bei der NGO „stiftunglife.de“ (Non-Governmental Organisationen: Nichtregierungsorganisationen) bereiste er auch abgelegene Gegenden des Landes, unter anderem das vom Wirbelsturm Nagis getroffene Irrawaddy-Delta. Seine aktuelle und kritische Reisereportage ist einerseits touristisch, andererseits beinhaltet sie Informationen über die Entwicklung der letzten Jahre und den Militärputsch im Februar 2021. Er steht mit Menschen in Myanmar in Verbindung, die Zuhörer nehmen bei seinem Multimediationsreisebericht an der Schönheit, der Einzigartigkeit, an den goldenen, aber auch an den zur Zeit blutigen Facetten des Landes teil, heißt es in der Mitteilung.

Mitveranstalter sind der Verein Engagement Global, die Kolpingsfamilie und die Bücherinsel Dieburg. Der Eintritt ist frei. Wer nicht zu dem Abend kommen kann, findet seine Bilder vom 8. bis 23. September bei einer Ausstellung in der Stadtbibliothek Dieburg.