Keine Entscheidung zur Bebauung der Ortsmitte

Das Thema der künftigen Bebauung der Bickenbacher Ortsmitte nördlich der Darmstädter Straße beschäftigte das Gemeindeparlament. Einmal ging es um den möglichen...

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BICKENBACH. Das Thema der künftigen Bebauung der Bickenbacher Ortsmitte nördlich der Darmstädter Straße beschäftigte das Gemeindeparlament. Einmal ging es um den möglichen Offenlegungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsantrags. Zum anderen hatte die Komma-Fraktion einen Antrag auf Ausnahme von Abrissanträgen des Investors von der Veränderungssperre abzulehnen. Zum Offenlegungsbeschluss informierte Bauausschussvorsitzender Tim Schmöker (SPD).

Fraktion von Komma bringt weiteren Antrag ein

Wie berichtet, war darüber im Ausschuss als Bürgermeister-Antrag diskutiert worden, den Bürgermeister Günter Martini (CDU) eingebracht hatte, da es im Gemeindevorstand keine Mehrheit für die Offenlegung gab. Da vor allem die SPD noch Änderungswünsche anmeldete, wurde die Vertagung beschlossen. Entsprechend wurde auch im Plenum der Beschluss vertagt.

Die Fraktion von Komma hatte einen weiteren Antrag zu diesem Thema eingebracht. Danach seien Anträge des Investors „Schlossallee Bickenbach“ auf Abbruchgenehmigung für die Anwesen einer früheren Metzgerei und des vormaligen Gasthauses „Zur Rose“ als Ausnahme von der im vergangenen September beschlossenen Veränderungssperre abzulehnen. Wie Ulrich F. Koch erläuterte, habe er am 4. September auf eine Anfrage von Bürgermeister Martini die Auskunft erhalten, dass Abbruchanträge für beide Liegenschaften vom Investor geplant worden seien. Den Antrag begründete er damit, dass der Abriss der beiden Gebäude einen Eingriff in den Charakter der Ortsmitte darstelle, daher sollten vor dem Beschluss zur Entwurfsplanung keine vorzeitigen Fakten geschaffen werden. Wie der Bürgermeister erläutert habe, seien aus artenschutzrechtlichen Gründen Abbrucharbeiten nur in den Monaten Oktober und November möglich. Allerdings seien bis jetzt noch keine Abbruchanträge im Rathaus eingegangen.

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Dieser Antrag wurde von der Tagesordnung des Parlaments genommen, weil es in dieser Sache nicht zuständig ist nach Auskunft der Kommunalaufsicht, wie der Vorsitzende Markus Hennemann (SPD) informierte, sondern der Gemeindevorstand. Ob schon ein Antrag auf Abriss der beiden Gebäude gestellt worden ist, sei offen.