Zotzenbacher Adventsmarkt stimmt auf Weihnachten ein

Viel Selbstgebasteltes von Verkäufern aus der Region ist im Angebot beim Adventsmarkt in Zotzenbach, den der Heimat- und Museumsverein organisiert.Foto: Katja Gesche  Foto: Katja Gesche

(kag). Selbstgebranntes, Selbstgestricktes, Selbstgeschreinertes – auch dieses Jahr gab es auf dem Zotzenbacher Adventsmarkt viele interessante, schöne und auch schmackhafte...

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ZOTZENBACH. (kag). Selbstgebranntes, Selbstgestricktes, Selbstgeschreinertes – auch dieses Jahr gab es auf dem Zotzenbacher Adventsmarkt viele interessante, schöne und auch schmackhafte Kleinigkeiten, mit denen man sich auf das baldige Weihnachtsfest einstimmen konnte. Die passende musikalische Untermalung zur Adventsstimmung lieferte der Posaunenchor Zotzenbach.

Verkäufer und Besucher des Marktes fühlten sich gleichermaßen wohl. „Es ist immer so schön hier“, schwärmte auch Ingrid Zimoch. Die Fürtherin hatte ihre kleinen Kunstwerke aus Speckstein dabei. Die Landeskirchliche Gemeinschaft setzte an ihrem Stand auf gebastelte Sterne und Schmuck. Lydia Fischer heißt die fingerfertige Dame, die all die hübschen Dinge geschaffen hat. Da sie aus dem Erzgebirge stammt, konnte über sie auch besonders delikater Stollen bezogen und auf dem Adventsmarkt verkauft werden.

Eine große Auswahl an Holzartikeln hatte Stefanie Schupp aus Zotzenbach dabei. „Das habe ich mit meiner Mutter und meiner Schwiegermutter alles selbst gebastelt“, erklärte sie. Das braucht seine Zeit. „Im Januar fangen wir wieder an für den nächsten Adventsmarkt“, lachte sie.

Ebenfalls Erzeugnisse der eigenen Arbeit hatte Elli Forelle im Angebot. Sie ist mit ihrem Stand schon lange auf dem Adventsmarkt dabei, erzählte sie. Die Marmeladen, Plätzchen und Teemischungen wurden von ihr alle selbst hergestellt, und auch der Schnaps ist selbst gebrannt. Elegant ging es nebenan bei Katy Fischer zu. Die entwirft und näht attraktive Accessoires aus Wollwalkstoff. Bunte und einmalige Kopfbedeckungen konnte man hier ebenso erstehen wie Taschen oder Handstulpen.

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Drinnen, im Gewölbekeller des Roten Hauses, wartete unter anderem die kreative Familie Mink mit Likören, Schnäpsen und Strickwaren auf Kunden. Kräuterpädagogin Karina Eberle machte mit süßen Trüffeln Lust auf ihre Produkte. Unter anderem hatte sie aromatisierten Zucker dabei. „Alle Sachen, die ich verkaufe, sind im eigenen Garten gewachsen“, erklärte sie, während ihre Kunden verzückt an Rosenzuckertrüffeln lutschten.

Und es gab noch mehr zur entdecken. Da dufteten handgemachte Seifen, delikate Liköre machten Lust auf eine Kostprobe, und man konnte auch Kinderspielzeug, Edelsteinschmuck sowie weihnachtliche Handarbeiten erwerben.

Rotes Haus als Ort der Begegnung

Federführend für den Markt und zuständig für die Bewirtung ist der Heimat- und Museumsverein Zotzenbach. Wie der Vorsitzende Hans Krämer berichtete, gibt es in Zotzenbach schon seit 1997 ein kleines öffentliches Adventsfest am dritten Adventssonntag. 2008, als das Rote Haus fertig renoviert war und als Veranstaltungsraum genutzt werden konnte, kam ein kleiner Adventsmarkt hinzu.

Der hat sich mittlerweile zu einem Publikumsmagneten entwickelt, wie man am Sonntag sehen konnte. Überall standen Grüppchen beisammen, schwärmten von Apfelglühwein und Wildbratwurst oder wärmten sich im Roten Haus bei Kaffee und Kuchen auf.