15 Kinder verbringen einen Ferientag im Roten Haus in Zotzenbach

Die Ferienspielkinder verbringen einen Tag im Roten Haus beim Zotzenbacher Heimat- und Museumsverein, der ein abwechslungsreiches Programm für sie vorbereitet hat.Foto: Heimat- und Museumsverein  Foto: Heimat- und Museumsverein

(red). Warum in die Ferne schweifen? Wieder einmal haben 15 Mädchen und Jungen aus Rimbach im Roten Haus in Zotzenbach einen Ferientag mit Spielen, Basteln, Kochen und Essen...

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ZOTZENBACH. (red). Warum in die Ferne schweifen? Wieder einmal haben 15 Mädchen und Jungen aus Rimbach im Roten Haus in Zotzenbach einen Ferientag mit Spielen, Basteln, Kochen und Essen verbracht; sechs der Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahre waren nun schon mehrere Male bei den Ferienspielen dabei.

Die Helfer des Heimat- und Museumsvereins Zotzenbach hatten das Programm zusammengestellt. Zuerst musste das Mittagessen, eine Gemüsesuppe, vorbereitet werden. Da gab es erst mal viel zu Schnippeln: Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Petersilienwurzeln, aber Achtung, die Messer sind scharf. Das gemeinsame Essen-Zubereiten war für viele Kinder sicher eine neue Erfahrung im Zeitalter des Fastfood, sind sich die Veranstalter sicher.

Unter der Führung von Maren Fischer und Hans Krämer besichtigten die Ferienspielkinder dann in kleinen Gruppen das fast 250 Jahre alte Rote Haus, vor allem das Dachgeschoss, mit Erläuterungen zur Geschichte und Bauweise, zu den früheren Bewohnern, ihren Tätigkeiten und Berufen. Der große eiserne Herd war wegen der ohnehin schon großen Hitze nicht angeheizt worden. Auch das von Heiner Bitsch im Hof aufgebaute hölzerne Plumpsklo und die große gusseiserne Güllepumpe fanden großes Interesse. Zum Mittagessen gab es die Gemüsesuppe wie immer mit Waffeln und als Dessert ein Eis. Danach konnten die einen Filzen lernen und kleine Schmuckgegenstände, Teelichter und Armbänder herstellen. Andere haben mit Äsen gewebt oder sich an den Spinnrädern versucht. In der Scheune war eine Werkstatt eingerichtet, wo alle Kinder sich ein Insektenhotel bauen konnten. Wie in allen Bastelräumen herrschte auch hier hohe Konzentration und der Wille, alles so gut wie möglich hinzubekommen. Alle Kinder bekamen einen Schuhkarton, in dem sie ihre selbst hergestellten Basteleien sicher nach Hause tragen konnten.

Gute Ergebnisse beim Boulespiel

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Unter Anleitung von Reinhold Pfeifer konnten einige sportlich Interessierte zur Abwechslung auch Boule spielen, wobei die Kinder schnell durchaus recht gute Ergebnisse erzielten, wie die Ferienspiel-Helfer berichten. Gegen 16 Uhr – die letzten Insektenhotels waren gerade noch fertig geworden – war es dann Zeit für das Gruppenbild zur Erinnerung, dann hieß es Abschied nehmen und aufbrechen nach Hause nach einem erlebnisreichen Ferientag.