Kreis Bergstraße: "Ohne Moss was los" bekommt 5000 Euro

Die Arbeitgeberstiftung Südhessen e.V. hat die Initiative "Ohne Moos was los" des Evangelischen Dekanats Bergstraße mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro unterstützt. © Arbeitgeberstiftung Südhessen

Die Arbeitgeberstiftung Südhessen unterstützt die Initiative des Evangelischen Dekanats Bergstraße. Sie ermöglicht armen Kindern die Teilnahme an Ferienfreizeiten.

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KREIS BERGSTRASSE. Kreis Bergstraße (red). An den Ferienfreizeiten des Evangelischen Dekanats Bergstraße können alljährlich auch Kinder und Jugendliche aus Familien teilnehmen, die von Armut betroffen sind. Die vor mehr als einem Jahrzehnt gegründete Initiative der Kirche "Ohne Moos was los", die von Unternehmen und Verbänden, Behörden und Privatpersonen mit Spenden unterstützt wird, macht das möglich. Mit 5000 Euro wurde die Initiative jetzt von der Arbeitgeberstiftung Südhessen unterstützt, heißt es in einer Mitteilung.

Dirk Widuch, Generalsekretär der Arbeitgeberstiftung Südhessen und Geschäftsführer des Unternehmerverbands Südhessen, sowie Yvonne Walter, stellvertretende Geschäftsführerin des Unternehmerverbands Südhessen, übergaben den Scheck im Haus der Wirtschaft in Darmstadt an Ute Gölz, Präses des Evangelischen Dekanats Bergstraße, und an Dekan Arno Kreh. Den Kontakt des Dekanats zur Arbeitgeberstiftung Südhessen hatte der Viernheimer Unternehmer Dr. Albrecht Hallbauer hergestellt, der mit seiner Samoa-Hallbauer GmbH selbst zu den Förderern von "Ohne Moos was los" zählt.

Das 2009 erstmals aufgelegte Projekt "Ohne Moos was los - Urlaub vom Alltag für Kinder und Jugendliche, die von Armut betroffen sind" soll den Teilnehmern kraftspendende Gemeinschaftserlebnisse fernab des Alltags ermöglichen. Darüber hinaus soll die vollständige Integration der Mädchen und Jungen in den jeweiligen Gruppen Gleichaltriger erreicht werden.

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt unabhängig von Nationalität, Hautfarbe oder Konfession auf Vorschlag von Kirchengemeinden, Schulpfarrern, Gemeindepädagoginnen, dem Diakonischen Werk oder der Orbishöhe gGmbH. Es werden keine Nachweise (Einkommen, Sozialhilfebescheide) verlangt und keine bürokratischen Hemmnisse errichtet. Ein erfahrenes Team aus dem Dekanat unter Leitung von Jugendreferentin Ulrike Schwahn und ihrem Kollegen Bruno Ehret garantiert eine gute Organisation und fachgerechte Betreuung.