MGV 1840 Lampertheim startet mit neuem Konzert

In der Martin-Luther-Kirche findet am 19. März 2023 das Gesamtkonzert statt. Das Foto entstand bei einem Familienfest vor der Corona-Pandemie. Archivfoto: Thorsten Gutschalk

Nach den Pandemie-Jahren holen die Sänger wieder Schwung. Erstes Konzert am 19. März. Dabei wird nicht nur gesungen.

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LAMPERTHEIM. Großer Zuspruch für Lampertheims Goldkehlchen: Die Akteure des MGV 1840 können aufatmen. Denn auch nach dreijähriger Corona-Konzertpause scheinen die Lampertheimer des Gesangs nicht überdrüssig geworden zu sein. Das Konzert am Sonntag, 19. März, in der Martin-Luther-Kirche ist ausverkauft.

Eine Tatsache, die nicht zuletzt den Vereinsvorsitzenden Holger Schneibel sehr freut und zufrieden stimmt. Denn auch wenn man es seitens des Vereins gehofft hatte, klar war es natürlich nicht, ob das Vorhaben Chor-Konzert noch immer von Interesse ist. Doch weil alle Chorformationen den Abend gestalten, wurde ein breites Publikum angesprochen. Allen Gästen versprechen die Akteure einen Augen- und Ohrenschmaus. „Mit allen Sinnen wollen wir ein Erlebnis schaffen, das wir während der letzten drei Jahre so vermisst haben“, erklärt Schneibel.

Kunst zum Anfassen soll es geben, zum Hören und zum Anschauen. Das Besondere: Diesmal wird nicht ausschließlich gesungen. Die MGV-Mitglieder haben sich auch in anderen Bereichen der Kunst verwirklicht. So wird das Gotteshaus kurzerhand zur Ausstellungshalle umfunktioniert. Gezeigt werden Exponate, die während der Krise in der Gesangs- und Konzertpause entstanden sind. Nicht nur in den Konzertpausen, sondern auch nach Ende des Konzertes können die Ausstellungsstücke ausgiebig angeschaut und begutachtet werden.

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So gesehen könnte der MGV am Sonntag beinahe eine Art Reinkarnation durchleben: Abgeschüttelt wird der Staub der Pandemie-Jahre und mit neuem Schwung, neuem Mut und geölten Stimmen das Leben und die Passion gefeiert. Die Liedauswahl soll verdeutlichen, wie Musik Menschen emotional berührt. Wie in Liedern der Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit besungen wird. Wie berühmten Persönlichkeiten mit einem eigens dafür komponierten Lied Ehre zu Teil wird. Und wie Liedtexte zwar erheitern können, aber trotz allem auch eine Botschaft transportieren.

Unterstützt wird die Veranstaltung von cultur communal der Stadt Lampertheim. Neben den Chören des MGV 1840, darunter auch die Kinder von „Crescendo“, werden die Musiker Peter Schnur (Piano), Joachim Sum (Gitarre) und Tobias Nessel (Percussion) unterstützen. Während der Gesangsnachwuchs von Thomas Braun dirigiert wird, obliegt Elisabeth Seidl die Gesamtleitung. In der Vergangenheit konnten die Chöre nach den Konzerten immer mal wieder Neuzugänge verbuchen.