Anstrengungen werden belohnt

Freuen sich über die Auszeichnung für ihre Bildungseinrichtung (von links): Dr. Thomas Schneidermeier, Sabine Stuhlmann, Mario Mörstedt, Thomas Sattelberger, Sylvia Meier, Thomas Michel, Rita Flad, Luisa Schmidt und Matthias Rust.Foto: Mario Mörstedt  Foto: Mario Mörstedt

Als eine von insgesamt 35 hessischen Schulen wurde die Lampertheimer Alfred-Delp-Schule (ADS) kürzlich mit dem Zertifikat „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Das...

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LAMPERTHEIM. Als eine von insgesamt 35 hessischen Schulen wurde die Lampertheimer Alfred-Delp-Schule (ADS) kürzlich mit dem Zertifikat „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Das heißt, dass die Schule einen Schwerpunkt auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik legt. Wie die ADS erhielten 17 der 35 Schulen zum ersten Mal die Auszeichnung, die anderen 18 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut geehrt.

„Wir haben uns natürlich sehr gefreut“, berichtet Konrektor Mario Mörstedt. Die Auszeichnung biete der ADS die Möglichkeit, auch der Außenwelt zu zeigen, wie man den MINT-Schwerpunkt in der Schule lebe. „Das Zertifikat zeigt, dass wir in diesem Bereich sehr aktiv sind“, betont er, „wir mussten uns dafür in der Vergangenheit auch mächtig anstrengen.“

Forschernetzwerk spielt eine große Rolle

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Innerhalb der letzten vier Jahre habe sich die Schulleitung der Haupt- und Realschule komplett erneuert, „es gab viele neue Baustellen. Aber in diesem Bereich haben wir einiges bewegt.“ Wie sich der Schwerpunkt im Schulalltag widerspiegelt? Zum einen durch das Lampertheimer Forschernetzwerk, dem auch die ADS angehört. Im Rahmen dieses Netzwerks biete die ADS mittlerweile auch AGs an, in denen Viertklässler bereits ins Thema Naturwissenschaft hineinschnuppern können. „Auch im Bereich Wahlpflichtunterricht wird vieles getan“, sagt Mörstedt, der Angebote wie zusätzlichen Biologieunterricht, aber auch Fächer wie Elektrotechnik oder Lego-Robotik nennt.

Praktisch sei, dass der MINT-Bereich gleich zwei Säulen aus dem Schulprogramm abdecke. „Zum einen MINT selbst, zum anderen die Berufsorientierung“, so Mörstedt. Naturwissenschaftliche Berufe seien bei Unternehmen in der Region sehr gefragt, deshalb könnten die Schüler von diesem Schwerpunkt auch bei der Berufswahl profitieren. „Sie haben da viele Möglichkeiten, auch, weil wir mit einigen Unternehmen eine Kooperation haben“, betont der Konrektor.

Das Ziel sei es, das Zertifikat auch in drei Jahren wieder zu erhalten. „Dann gilt es natürlich, den nächsten Schritt zu gehen. Das heißt, dass wir uns nach und nach anpassen müssen und auch räumliche und sächliche Rahmenbedingungen schaffen müssen, beispielsweise, was die Ausstattung mit PCs angeht.“

Von Vanessa Joneleit