„Zum Almenwirt“: Vereinslokal in Kirschhausen bald ohne Pächter

Beate und Klaus Schäfer haben das Lokal „Zum Almenwirt“ 19 Jahre lang geführt. Foto: Dagmar Jährling   Foto: Dagmar Jährling

(dj). Am 30. Juni schließt das Vereinslokal „Zum Almenwirt“, nachdem es 19 Jahre von Beate und Klaus Schäfer unterhalten wurde. Die Wirtsleute werden der einheimischen...

Anzeige

KIRSCHHAUSEN. (dj). Am 30. Juni schließt das Vereinslokal „Zum Almenwirt“, nachdem es 19 Jahre von Beate und Klaus Schäfer unterhalten wurde. Die Wirtsleute werden der einheimischen Gastronomie aber erhalten bleiben: Sie werden den Mühlenkeller übernehmen.

„Der Wunsch nach Verkleinerung war da, weshalb es sich anbot, den Mühlenkeller im Elternhaus zu übernehmen“, erklärte der gelernte Koch Klaus Schäfer. Der Mühlenkeller mit vier Kegelbahnen und eigenem Gastronomiebereich ist an das Restaurant „Zur Mühle“ – das Elternhaus von Schäfer – angegliedert. Auch wenn das Speisenangebot nicht mehr ganz so groß ausfallen wird, müssen Kirschhäuser nicht auf die gute deutsche Küche des Ehepaars verzichten. Die Kegelbahnen, ehemals „Zum Kaplan“, sind seit geraumer Zeit ohne Pächter, weshalb sich die Übernahme anbot. Die Mühle wird indes weiterhin vom Bruder Karl Schäfer geführt.

Das Wirtspaar hatte in die Ausstattung des ehemaligen Sportlerheims am Fußballplatz des SV Kirschhausen „In den Almen“ investiert und es in den vergangenen 19 Jahren zu einem gut gehenden Gastronomiebetrieb ausgebaut, dessen Saal mit Bühne gerade für Familienfeiern generationenübergreifend gerne genutzt wurde. Insgesamt bieten Saal und Lokal zirka 160 Quadratmeter Platz.

Eine Schlagerparty zum Abschluss

Anzeige

Wie es mit der Vereinsgaststätte weitergeht, sei noch nicht entschieden, zumal die Schäfers ihr Inventar zum größten Teil mitnehmen werden. Das Lokal wurde nicht nur vom SV Kirschhausen für Weihnachtsfeiern und Fastnachtsveranstaltungen oder die letztjährige Meisterfeier genutzt; auch viele andere Vereine waren in den Räumlichkeiten regelmäßig Gast. So feierte das „Alte Liedgut“ hier jedes Jahr seine Singkreisfastnacht und lud zum „Dibbehas-Essen“ ein. Einige Vereine veranstalteten dort ihre Generalversammlungen. Auch die Stadt wird sich etwas überlegen müssen: Im Almenwirt wurde nämlich in der Vorweihnachtszeit die Seniorenfeier für die älteren Mitbürger aus Kirschhausen und Sonderbach veranstaltet.

Bevor es für Familie Schäfer ab 12. August im neuen Ambiente des Mühlenkellers weitergeht, wird erst noch mit einer Schlagerparty gebührend Abschied gefeiert. Karten für Rico Bravo gibt es im Vorverkauf (5 Euro) direkt im Lokal und unter der Telefonnummer 0171-7 08 46 57 oder an der Abendkasse (6 Euro). Im Eintrittspreis enthalten ist ein Freigetränk.