Artisten und ein Sportwagen-Roboter

Circus Manuel Weisheit hat vom 18. bis 27. Februar sein Zelt in Bensheim aufgeschlagen.

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BENSHEIM. Im Rahmen seiner Tournee 2022, die den Circus Manuel Weisheit bis zum Jahresende durch rund 25 Städte und Gemeinden in Südwestdeutschland führt, präsentiert die Artistentruppe ein neues Programm, das den Bogen von traditioneller Manegenkunst bis ins Jahr 2022 spannt. So beinhaltet die rund zweistündige Show sowohl Elemente des klassischen Zirkus als auch moderne Darbietungen, untermalt von Rock- und Popmusik.

Für ein Sondergastspiel kommen die Künstler nach mehr als sechs Monaten Lockdown vom 18. bis 27. Februar nach Bensheim. Vorstellungen sind freitags um 17 Uhr, samstags um 15 und 19 Uhr sowie sonntags um 11 Uhr. Das Zelt steht auf einer Wiese im Gewerbegebiet Südwest an der Ecke Suzuki-Allee/Ampère-Straße. Die Auftritte finden nach Angaben der Veranstalter unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln statt, eine Platzreservierung unter Telefon 0157-57 32 44 85 werde aufgrund der reduzierten Besucherkapazität empfohlen.

Artistisch soll einiges geboten werden: Die Brüder Weisheit, inzwischen die achte Generation der traditionsreichen Artistenfamilie, zeigen Artistik an der Pole, glänzen an den römischen Ringen und mit ihrer mehrfach preisgekrönten Handstandartistik.

Janette Weisheit beeindruckt unter anderem mit einem Balanceakt auf einem Silberdraht. Jaqueline Quaiser aus Wien fasziniert mit einer Hula-Hoop-Show und Josephine Weisheit präsentiert sich mit Anmut und Eleganz als Schlangenmädchen. Für die Luftdarbietungen hoch unter der Zeltkuppel in fast acht Metern Höhe zeigen sich das Duo Belissimo mit ihrer ungesicherten Kür an den Strapatenbändern im Stil von Jasmin und Aladdin sowie die Nachwuchsartistin Mary-Ann am Ringtrapez verantwortlich. Dominik und Jessy Weisheit präsentieren eine Tempo-Jonglage. Der „Außerirdische“ Pinky Slinky ist eine Überraschung für alle Kinder.

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Höhepunkt der diesjährigen Produktion ist ein schnittiger gelber Sportwagen, der sich in der Manege zu einem über fünf Meter großen und voll beweglichen Roboter verwandelt. Angelehnt an den Hollywoodfilm „Transformers“ soll der gelbe Koloss nicht nur die Kinder, sondern auch erwachsene Science-Fiction-Fans begeistern. Gebaut wurde der Roboter von einer spanischen Spezialfirma, die sonst unter anderem Effekte für Freizeitparks und Shows liefert. Angetrieben wird der gelbe Flitzer von rund 14 computergesteuert aufeinander abgestimmten Elektromotoren.

Gespielt wird in einem sechs Jahre alten Palastzelt mit Platz für rund 400 Zuschauer, denen durch eine besondere Art der Zeltkonstruktion von fast allen Plätzen aus eine uneingeschränkte Sicht auf die Manege geboten wird. Aufgrund der Corona-Situation wurde die Besucherkapazität reduziert.