In eigener Sache: „Echo hilft!“ sagt Danke

aus Leseraktion "Echo hilft"

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Das „Echo hilft!“-Abschlusskonzert der Deutschen Philharmonie Merck im Wiesbadener Kurhaus wird verschoben, deshalb fand die Spendenübergabe in diesem Jahr in Darmstadt statt. V.l. Frank Gotthardt, Mitglied des Vorstandes der Philharmonie, Chefredakteur Lars Hennemann, Walter Huber, Geschäftsführer der Merck Familiy Foundation, Ulrike Winter, Mitglied der Chefredaktion, und Stefan Reinhardt, Intendant der Philharmonie.  Foto: Guido Schiek/vrm

Bei „Echo hilft!“ sind dieses Jahr 261.634,77 Euro für südhessische Demenz-Projekte zusammengekommen. Chefredakteur Lars Hennemann ist überwältigt vom Erfolg der Benefizaktion.

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. Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich muss es einfach schreiben: Ich bin überwältigt. Was hatten wir uns in der Redaktion den Kopf zerbrochen: „Können oder sollten wir in diesem Jahr überhaupt eine Benefizaktion durchführen? Wo das Thema Corona doch alles überlagert? Und wo wir uns doch kaum werden sehen und gemeinsame Aktionen durchführen können ...“ Die Antwort haben Sie gegeben, durch Ihre ungebrochene Verbundenheit mit der Aktion und Ihre ungebrochen hohe Spendenbereitschaft. Ja, es gibt ein Thema, das im Moment alle anderen zurückdrängt. Aber dadurch werden die anderen nicht unwichtiger. Im Gegenteil, sie bleiben erst recht und fordern wie eben Demenz Betroffene und Angehörige noch einmal härter heraus. Und da konnte „Echo hilft!“ in diesem Jahr dank Ihrer Treue wirkungsvoll Not lindern und helfen.

Chefredakteur Lars Hennnemann. Foto: VRM
Chefredakteur Lars Hennnemann. (© VRM)

Unsere Bedenken in der Redaktion schwanden umso schneller, als uns langjährige Partner schon sehr früh wissen ließen, dass sie trotz Corona dabei bleiben werden. Dazu zählten die Sparkasse Darmstadt, die Sparda-Bank Hessen, die Comedy Hall und das Sinfonische Blasorchester der TSG Wixhausen. Die Software AG – Stiftung erhöhte sogar ihre Unterstützung noch einmal deutlich. Beeindruckend war aber auch nicht nur das, was sich in konkreten Summen ausdrückte, sondern die Kreativität, die sich an vielen Stellen Bahn brach. Ein virtueller Poetry Slam, musikalische Grüße über You Tube aus Wixhausen oder eine Baumverlosung – keine Idee war zu weit hergeholt. Alle zündeten, aus dem Geist heraus, um den es ging: Lasst uns die nicht vergessen, um die wir uns trotz Corona kümmern müssen. Das galt auch für die virtuelle Bierprobe, die dank des Einsatzes der Darmstädter Privatbrauerei, der Comedy Hall und von Aurora DeMeehl so erfolgreich verlief, dass es nach einer Wiederholung geradezu ruft. Spaß und Spirit verbanden sich dabei aufs Vortrefflichste.

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Ja, es war eine ungewöhnliche Ausgabe von „Echo hilft!“. Und das Schönste: Sie ist noch nicht vorbei. Denn mit der Deutschen Philharmonie Merck und der Merck Family Foundation haben zwei weitere treue Partner sich nicht nur ebenfalls in ungebrochenem Ausmaß hinter „Echo hilft!“ gestellt. Sie sind dafür zum Teil sogar in Vorleistung gegangen: Das traditionelle Abschlusskonzert mit der Philharmonie hat aus bekannten Gründen noch nicht stattgefunden, wird aber baldmöglich nachgeholt. Und trotzdem konnten wir bereits erneut einen Scheck über 100 000 Euro – zu gleichen Teilen von Philharmonie und Family Foundation dargestellt – entgegennehmen.

Was sagt man da noch? Am besten gar nichts mehr. Lassen Sie einfach, liebe Leserinnen und Leser, die Statements der Merck-Verantwortlichen als Schlussakkord einer wahrhaft besonderen Aktion auf sich wirken. „Die Merck Family Foundation hat ‚Echo hilft!‘ erneut gerne unterstützt. Obwohl die Familienstiftung organisatorisch vollkommen vom Unternehmen getrennt ist und allein von der Familie Merck finanziert wird, helfen wir am liebsten dort, wo Merck-Mitarbeiter sich selbst in Projekten engagieren, die ihnen am Herzen liegen“, sagt Geschäftsführer Walter Huber. Frank Gotthardt, Mitglied des Vorstandes der Philharmonie, betont: „Die Deutsche Philharmonie Merck ist der musikalische Botschafter des Unternehmens. Hier in der Region genau so wie in der weiten Welt. Musik verbindet Menschen über Kulturen, Religionen und politische Ansichten hinweg. In der derzeitigen Lage ist dieses Engagement außerordentlich wertvoll.“ Und Stefan Reinhardt, Intendant der Philharmonie, ergänzt: „Wegen der Pandemie in diesem Jahr auf das Benefizkonzert gänzlich zu verzichten, war für uns keine Option. Dafür ist das Thema Demenz zu wichtig.“

„Echo hilft!“ sagt „Danke“. Ihnen allen.

Ihr Lars Hennemann Chefredakteur

Von Lars Hennemann