Der Darmstädter Haardtring wird wieder zur Baustelle

Im Haardtring wird ab 8. August wieder gebaut.  Archivfoto: Guido Schiek

Bis Ende August wird im Haardtring abschnittsweise die Fahrbahn erneuert - nicht die einzigen Sperrungen in der Stadt.

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DARMSTADT. Im Rahmen des städtischen Fahrbahnsanierungsprogramms stehen die nächsten, rund 500.000 Euro teuren Maßnahmen an. Ab dem 8. August und bis zum Monatsende wird der Haardtring zwischen Eschollbrücker Straße und Scheppallee sowie zwischen Holzhofallee und Stirnwegbrücke abschnittsweise gesperrt, teilt die Stadt mit.

Erster Bauabschnitt dauert drei Tage

Der erste Bauabschnitt zwischen Eschollbrücker und Schepp Allee betrifft die Häuserseite, dauert drei Tage, und es gibt keine Zufahrtsmöglichkeiten zu den Grundstücken, warnt die Stadt in ihrer Mitteilung. Anschließend wird die Fahrbahn auf der Bahnseite neu hergestellt. Es steht jeweils nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung. Die Verkehrsführung wechselt, dementsprechend müsse die Umleitungsbeschilderung beachtet werden.

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Eschollbrücker Straße und die Scheppallee werden östlich des Haardtrings gesperrt, die Zufahrt ist nur aus Richtung Groß-Gerauer Weg möglich. Der Verkehr Richtung Stadtmitte und Eschollbrücken wird umgeleitet, ebenso der H-Bus und die Buslinie 40.

Der Beginn des zweiten Bauabschnitts im Haardtring von der Holzhofallee bis zur Stirnwegbrücke ist auf den 18. August terminiert. Auch hier wird auf der Häuserseite gestartet, auch hier haben Anwohnerinnen und Anwohner in dieser Zeit keine Zufahrt zu ihren Grundstücken. Anschließend ist die westliche Seite der Straße an der Reihe, die Stirnwegbrücke wird in dieser Zeit für den Radverkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Pfalzweg über die Straße "Am Kavalleriesand" bleibt jedoch erhalten.

Auch hier steht dem Verkehr in jede Richtung nur eine Spur zur Verfügung, die Verkehrsführung wechselt, das Linksabbiegen in die Stirnwegbrücke ist vom Haardtring aus nicht möglich, heißt es in der Mitteilung weiter. Wie der Verkehr werden auch die Buslinien R und 40 umgeleitet.

Asphaltschicht wird vier Zentimeter tief abgefräst

Für die Sanierung wird die Asphaltschicht rund vier Zentimeter tief abgefräst, teilt die Stadt weiter mit. Auf beiden Straßenseiten werden die Entwässerungsrinnen erneuert, dann wird eine neue Fahrbahndecke aufgetragen.

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Bereits im Gange sind wie berichtet die Bauarbeiten in der Rheinstraße, wo zwischen Luisenplatz und Saalbaustraße Gleise erneuert, Gas- und Wasserleitungen saniert, die Fernwärmeleitung verlegt sowie Asphalt erneuert werden, weshalb die Rheinstraße stadtauswärts bis Ende August gesperrt sein wird. Ebenfalls begonnen worden ist mit dem barrierefreien Ausbau der Haltestelle Böllenfalltor in der Nieder-Ramstädter Straße. Weil das Wartehäuschen mit Sedum bepflanzt wird, spricht die Mitteilung von Darmstadts erster grüner Straßenbahnhaltestelle. Und auf der Frankfurter Landstraße zwischen Virchowstraße und Fiedlerssee wird in Arheilgen das Pflaster im Gleisbereich durch Asphalt ersetzt und auch die Fahrbahn asphaltiert. Stadteinwärts ist die Fahrbahn für Kraft- und Fahrradverkehr gesperrt.

Frankfurter Straße dauert bis Herbst 2023

Baustelle ist und bleibt bis Herbst 2023 die Frankfurter Straße zwischen Landwehrstraße und Schlossgartenstraße. Die Fahrspur führt nur stadtauswärts. Weil in den Sommerferien das Gleis auf der Ostseite erneuert werden soll und die Hausanschlüsse für Gas und Wasser auf der Westseite, ist derzeit kein Straßenbahnverkehr zwischen Arheilgen und Kranichstein möglich. Die Bahnen müssen zur regelmäßigen Wartung ins Depot fahren können, diese Verbindung ist derzeit unterbrochen.