5000 Euro für ein TU-Schmuckstück

Ein fröhliches Trio, das einiges für Darmstadts Residenzschloss bewegt, sind Hans-Joachim Klein, TU-Kanzler Manfred Efinger und Heinerfestpräsident Wolfgang Koehler (von links).  Foto: Andreas Kelm  Foto: Andreas Kelm

Sie sind ein eingespieltes Team: Heinfestpräsident Wolfgang Koehler, sein Vorgänger, Dr. Hans-Joachim „Little“ Klein – er ist zugleich Vorsitzender des...

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DARMSTADT. Sie sind ein eingespieltes Team: Heinfestpräsident Wolfgang Koehler, sein Vorgänger, Dr. Hans-Joachim „Little“ Klein – er ist zugleich Vorsitzender des Heinerfestfördervereins – und Dr. Manfred Efinger, Kanzler der Technischen Universität Darmstadt.

Dass sie am Dienstagnachmittag in fröhlicher Runde zusammenkommen, hat natürlich einen Grund. In diesem Fall ist es ein Scheck in Höhe von 5000 Euro, den Koehler und Klein dem TU-Kanzler überreichen. Die Summe haben Mitglieder des Fördervereins bei Arbeitseinsätzen im Heinertreff – einem beliebten Treffpunkt beim Heinerfest – erwirtschaftet. Und da dieser Treff wiederum im Schlossgraben beheimatet ist, den die TU seit Jahren aufwendig saniert, bekommt die Universität auch den Erlös überreicht.

„Das Schloss war schon immer der Nabel des Heinerfests“, sagt Wolfgang Koehler. Da dieses seit 2013 saniert wird, wurden Teile des Fests in den Schlossgraben verlegt, was wiederum die Idee seines Vorgängers im Präsidentenamt gewesen sei. „Wenn wir den Schlossgraben für Veranstaltungen nutzen dürfen, bekommt die TU einen Teil der Einnahmen, die wir dort mit dem Heinertreff erzielen“, so das Konzept von Hans-Joachim Klein.

Und so ist es auch gewesen. Mit den Spenden, die bislang gesammelt wurden, hat der Heinerfestförderverein Projekte im Schlossgraben finanziert. Außerdem haben dessen Mitglieder auch tatkräftig mit angepackt, wenn die Universität zu Arbeitseinsätzen in dem Graben aufgerufen hatte.

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Nun ist die Finanzierung des Schlossgrabens abgeschlossen. Klar, dass der findige TU-Kanzler Efinger längst ein neues Projekt im Auge hat, für das er die Werbetrommel rührt. In der ehemaligen Schlosskirche entsteht derzeit ein Raum für festliche Veranstaltungen. Dessen „Schmuckstück“ soll eine restaurierte Orgel aus dem 19. Jahrhundert werden, die ebenfalls durch Spenden finanziert wird. Mit den 5000 Euro, die nun aufs Spendenkonto fließen, habe man bereits 37 000 Euro für das Musikinstrument aus dem Jahr 1883 von Orgelbau C. L. Goll in Kirchheim gesammelt, sagt der Kanzler. „Ich danke dem Förderverein ganz herzlich“, sagt er – und freut sich auf weitere Spender.