Wissenschaftler für Europa

Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) will mit einem „Darmstädter Appell“ für die Teilnahme an der Europawahl werben.

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DARMSTADT. (job). Mit einem „Darmstädter Appell“ will die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) für die Teilnahme an der Europawahl werben. Damit solle „wissenschaftsfeindlichen Tendenzen“ begegnet werden, teilte die WBG am Mittwoch mit. Der von Mitgliedern angeregte Aufruf wird von 53 prominenten Erstunterzeichnern unterstützt, darunter die Schader-Preisträgerinnen Jutta Allmendinger und Christine Landfried, die Journalisten Denis Scheck und Ranga Yogeshwar sowie weitere Wissenschaftler, Politiker und Publizisten.

Populistische Bewegungen bereiten Sorge

„Wer nicht wählt, gibt denjenigen Raum, die Europa klein machen möchten, weil sie selbst klein sind“, heißt es in dem Appell, der sich gegen den wachsenden Einfluss populistischer Bewegungen richtet. „Wir alle sind angewiesen auf Transparenz und Internationalität, um die Kultur des freien Wissensaustauschs zu erhalten. Bildung ist das Verwandeln von Wissen in verantwortungsvolles Handeln. Wie sollte das gelingen in einem Europa, das nach der Vorstellung von Nationalisten geprägt wäre von Egoismen und neu errichteten Grenzen?“