Verborgene Verschwendung: Nicht nur Kaffee hat Wasserdurst

Beim Kaffeekochen wird Wasser verbraucht, davor aber auch schon: Die Mainzer Anna-Seghers-Bücherei zeigt eine Info-Schau zum verborgenen Wasserverbrauch durch Produktionsabläufe

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MAINZ. „Virtuelles Wasser“: So wird Wasser bezeichnet, das zur Herstellung von Produkten des täglichen Bedarfs benötigt wird, ob Lebensmittel oder T-Shirts. Zu diesem Thema zeigt die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers ab Dienstag, 26. März, eine interaktive Ausstellung, organisiert worden ist sie in Kooperation mit dem Umweltzentrum Fulda.

„Wasserfußabdruck“ von Baumwolle, Kaffee und Papier

Deutlich werden soll in der Schau, dass dieser versteckte Wasserverbrauch den größten Teil unseres Pro-Kopf-Verbrauchs ausmacht. Wie groß der „Wasserfußabdruck“ bei verschiedenen Herstellungsweisen ist, wird verdeutlicht anhand ausgewählter Produkte wie Kaffee, Erdbeeren, Baumwolle oder Papier. Im „Virtuellen Wasser-Laden“ kann das eigene Einkaufsverhalten getestet werden. Zudem gibt es Tipps, wie die eigene Bilanz verbessert und die Ressource Wasser nachhaltig genutzt werden kann. Ergänzend zur interaktiven Schau werden Medien präsentiert zum Thema Wasser: Sachbücher für Kinder und Erwachsene, zur Bedeutung der Meere, Informationen zum Wasserkreislauf, zu Wasserverschmutzung und -knappheit oder Tipps zu nachhaltiger Lebensweise. Alle Medien können auch entliehen werden.