Titel ist unter Dach und Fach

Meister der Tischtennis-Regionalliga West: Die Frauen des TSV Langstadt II jubeln nach dem 8:0 gegen Ottmarsbocholt mit (von links) Teammanager Manfred Kämmerer, Sonja Busemann, Anne Bundesmann, Janina Kämmerer, Anna Jansen, Anna Kegelmann, Kerstin Segeth und Marketing-Leiter Rainer Kegelmann.Foto: Joaquim Ferreira  Foto: Joaquim Ferreira

Die Tischtennisspielerinnen des TSV Langstadt II sind am Ziel ihrer Träume angekommen und haben die Meisterschaft in der Weststaffel der Regionalliga durch einen...

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LANGSTADT. Die Tischtennisspielerinnen des TSV Langstadt II sind am Ziel ihrer Träume angekommen und haben die Meisterschaft in der Weststaffel der Regionalliga durch einen 8:0-Heimerfolg gegen den SC BW Ottmarsbocholt perfekt gemacht. Damit schlagen sie in der kommenden Saison in der Südstaffel der Dritten Liga auf. Die erste Auswahl der Langstädterinnen spielt – wie berichtet – dann in der Ersten Bundesliga.

Nach dem ersten verpassten Matchball beim 6:8 gegen den Anrather TK RW gelang dem TSV Langstadt II nun gegen das abgeschlagene Schlusslicht eine überlegene Vorstellung, bei der nur drei Sätze abgegeben wurden und die gerade einmal siebzig Minuten dauerte. In einer zweiten Begegnung mit südhessischer Beteiligung teilte der Tabellensechste DJK/BW Münster beim 7:7 gegen den TTC GW Fritzdorf die Punkte.

TSV Langstadt II – SC BW Ottmarsbocholt 8:0. „Es gibt eigentlich wenig darüber zu sagen. Es war ein ganz klares 8:0“, sagte Langstadts Spielführerin Kerstin Segeth. Neben Zweitligaspielerin Anne Bundesmann zählte auch die zuletzt erkrankte Sonja Busemann wieder zum Aufgebot. Allerdings traten die Gäste abermals stark ersatzgeschwächt an und hatten sogar eine Spielerin aus der Verbandsliga im Einsatz. Zwei glatten Doppelerfolgen von Sonja Busemann/Kerstin Segeth und Anne Bundesmann/Anna Jansen folgte zunächst zwar nur ein Sieg in vier Sätzen von Anne Bundesmann, doch erhöhte Langstadt durch weitere glatte Erfolge von Sonja Busemann, Anna Jansen und Kerstin Segeth schnell auf 6:0. Vorne machten abermals Anne Bundesmann und Sonja Busemann mit Spielgewinnen in jeweils vier Sätzen den Kantersieg perfekt.

DJK/BW Münster – TTC GW Fritzdorf 7:7. Gegen den besser platzierten Tabellennachbarn lag das DJK-Quartett während der gesamten zweiten Hälfte der Partie deutlich hinten und drehte am Ende ein 3:6 und 4:7 noch zum Remis. „Wir haben erneut gepunktet und können nach dem Spielverlauf sehr zufrieden sein“, bilanzierte Münsters Teamführerin Ursula Luh-Fleischer. Erfreut zeigte sie sich darüber, dass alle vier Spielerinnen zum Erfolg beitrugen und sie selbst nach einem 1:2-Satzrückstand gegen die Spitzenspielerin der Gäste das Remis perfekt machte. Mehr als drei Stunden dauerte die Begegnung, in der Münster nach der Abwehr von zwei Matchbällen anfangs durch das Doppel Anna Heeg/Svenja Müller punktete. Auch in der ersten Runde wurden durch Svenja Müller und Julia Baligács zweimal die Punkte geteilt.

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Doch es folgten drei Spielverluste zum 3:6, erst Ursula Luh-Fleischer verbuchte wieder einen Spielgewinn. Doch einmal punktete Fritzdorf zum 7:4, bevor Münster in der Schlussphase die Nerven behielt und mit drei Seriensiegen von Anna Heeg, Svenja Müller und Ursula Luh-Fleischer noch die Punkteteilung erreichte.