Spitzenspiel und Aufstiegsfeier

Alena Lemmer  und Anne Bundesmann (rechts) schlagen mit dem Langstädter Zweitliga-Team vor heimischem Publikum auf.  Foto: Joaquim Ferreira  Foto: Joaquim Ferreira

Noch vier Auftritte haben die Tischtennisspielerinnen des TSV Langstadt in dieser Saison in der Zweiten Bundesliga, bevor sie ab September in der Bundesliga aufschlagen. Der...

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LANGSTADT. Noch vier Auftritte haben die Tischtennisspielerinnen des TSV Langstadt in dieser Saison in der Zweiten Bundesliga, bevor sie ab September in der Bundesliga aufschlagen. Der Aufstieg stellt den vorläufigen Höhepunkt einer beeindruckenden Entwicklung dar, die die Südhessinnen seit dem Drittligaaufstieg im Jahr 2014 hinter sich haben. Am Wochenende können sich die Anhänger auf einen Doppelspieltag in der heimischen Markwaldhalle freuen, bei dem am Samstag TTK Großburgwedel und am Sonntag (jeweils 14 Uhr) Spitzenreiter TSV Schwabhausen erwartet werden.

Beiden Spielen können die Gastgeber gelassen entgegenblicken. „Das sind aber beides ganz starke Mannschaften“, erwartet TSV-Teammanager Manfred Kämmerer kein Schaulaufen. „Wir hatten gegen Großburgwedel in der Vorrunde klar gewonnen. Dabei hatte jedoch auch noch die Ägypterin Rahmo im hinteren Paarkreuz gefehlt“, erinnert sich Janina Kämmerer an den 6:0-Erfolg aus der Hinrunde. Inzwischen habe sich der Aufsteiger gut in der Klasse eingewöhnt und in der Rückrunde auch mit Siegen gegen Weil und Uentrop aufhorchen lassen. Dazu verfügen die Gäste mit Polina Trifonova und Dajana Holokova über ein starkes vorderes Paarkreuz, das deutlich positive Bilanzen herausspielte.

Den Saisonhöhepunkt sehen die TSV-Verantwortlichen dann am Sonntag, wenn Spitzenreiter Schwabhausen nach Langstadt kommt. Die Oberbayern haben – im Gegensatz zu Langstadt – auch in diesem Jahr keine Bundesligalizenz beantragt und werden wohl auch in der kommenden Saison wieder in Liga zwei aufschlagen.

Das Team ist ausgeglichen besetzt und hat das Hinspiel mit 6:2 dominiert. Nun hofft der TSV auf Revanche. „Dabei hat ihre Spitzenspielerin Yang Ting nur selten gespielt. Im Hinspiel gegen uns war sie allerdings dabei“, berichtet TSV-Betreuer Uwe Terwey. Im zweiten Rundenabschnitt hat die Spitzenspielerin noch keinen Einsatz. „Wir wollen Schwabhausen auf jeden Fall ein bisschen ärgern. Mit den tollen Fans im Rücken könnte das gelingen“, kündigt Teammanager Kämmerer an. Auf jeden Fall sei am Sonntag nach dem Spiel eine kleine Aufstiegsfeier geplant.