Schröder trifft #59 - Gloria Rehm, Opernsängerin

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In seinem Interview-Podcast trifft VRM-Chefredakteur Stefan Schröder spannende Gesprächspartner. Foto: VRM

Gloria Rehm erzählt im Podcast über Freundschaften hinter der Bühne, ihren Umgang mit MeToo und seit wann sie Vegetarierin ist.

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WIESBADEN. Damit muss sie erst mal fertigwerden: „Auf einmal ist meine Stimme lebensgefährlich, so etwas wie eine Massenvernichtungswaffe“. Gloria Rehm, vielfach ausgezeichnete Opernsängerin, bis 2019 im Wiesbadener Staatstheater unter Vertrag, gerade auf dem steilen Weg nach oben mit Engagements an den Staatsopern von München und Dresden, an der Komischen Oper in Berlin und der Kölner Oper, ist durch die Corona-Pandemie brutal ausgebremst worden. Künstler, so erzählt sie im Podcast „Schröder trifft“ müssten aber immer sogar mehr als nur einen Plan B haben. Schließlich könne man krankwerden, ein befristetes Engagement laufe aus oder ein Stück wird abgesetzt. Daher renoviert sie jetzt ihr neues Domizil in Berlin, backt für den kleinen Sohn Schoko-Kuchen ohne Zucker und hält sich mit kleinen Engagements über Wasser. In der Hoffnung, dass es bald wieder los geht mit dem Koloratursopran und dem fünffach gestrichenen F zum Beispiel als Königin der Nacht in der Mozartschen Zauberflöte. Ob es hinter der Bühne Freundschaften geben kann, wie Gloria Rehm mit MeToo umgeht und seit wann sie Vegetarierin ist, auch das erfährt man in der jüngsten Episode von „Schröder trifft“.

Hat immer sogar mehr als nur einen Plan B in der Tasche: Opernsängerin Gloria Rehm. Foto: René Vigneron
Hat immer sogar mehr als nur einen Plan B in der Tasche: Opernsängerin Gloria Rehm. (© René Vigneron)
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Von Stefan Schröder