Odenwälder Mannschaften in der Gruppenliga auswärts am Ball

Trainer Volker Sedlacek (vorn) will mit dem TSV Höchst in Fürth einen weiteren Schritt nach vorn machen. Foto: Joaquim Ferreira

TSV Höchst ist für das Spiel in Fürth personell gut aufgestellt. Der VfL Michelstadt gibt bei der SKV Büttelborn seine Visitenkarte ab.

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HÖCHST/MICHELSTADT. Mit einem Auswärtsspiel gegen den FC Fürth geht die Saison in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt am Sonntag (24.) um 15.30 Uhr für den TSV Höchst weiter. Der VfL Michelstadt ist um 15 Uhr bei der SKV Büttelborn zu Gast.

Hinter dem TSV Höchst liegt ein spielfreies Wochenende, nachdem der Platz zuletzt witterungsbedingt nicht bespielbar war und die Partie gegen die Sportfreunde Heppenheim verschoben werden musste. Für Trainer Volker Sedlacek kam die Pause aber gar nicht mal so ungelegen: „Wir haben das spielfreie Wochenende sinnvoll genutzt und unsere Verletzungen und Krankheiten kuriert. Für das Spiel wäre es personell schon eng geworden. So hatten wir am Dienstag wieder einen normalen Kader im Training.“

Nach drei Spielen in diesem Jahr ist der TSV ungeschlagen (zwei Siege) und Sedlacek froh, dass sich die schlechte Vorbereitung nicht in den Punktspielen niedergeschlagen hat. Die angekündigte spielerische Weiterentwicklung – auch schon mit Blick auf die kommende Saison – läuft somit auf Hochtouren. „Wir haben das Glück, dass sich die Mannschaft auf den Punkt konzentrieren kann. Schon in der Vorbereitung haben wir ein paar Sachen ausprobiert, die wir nun immer wieder einsetzen“, erklärt der Trainer, der es künftig aber auch schaffen will, dass die Mannschaft auch in Phasen, in denen es nicht so sehr darauf ankommt, ein hohes Niveau an den Tag legen kann. Etwa in Testspielen oder gegen vermeintlich schwächere Gegner.

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Dafür hat der TSV bereits jetzt ein Trainingslager für den Sommer in Bayern vereinbart. Zunächst steht für die Höchster aber die Partie beim FC Fürth auf dem Plan, der sich nach dem 1:1 gegen Michelstadt in der vergangenen Woche weiter auf dem 14. Tabellenplatz hält. Der erste Nichtabstiegsplatz ist allerdings schon fünf Punkte entfernt und der FC entsprechend unter Druck. „Das wird ganz schwierig. Fürth ist eine Mannschaft, die sehr gut verschiebt und die Räume eng macht. Da muss man erst mal die Lücken finden“, weiß Sedlacek über den Gegner. Das Hinspiel gewannen die Höchster zuhause mit 3:0. Auf dem Fürther Kunstrasen erwartet Sedlacek am Sonntag „ähnlich viel Ballbesitz“ seiner Elf. Fraglich ist derzeit noch der Einsatz von Torjäger Rico Blecher, der sich im Pokalspiel gegen die GSV Breitenbrunn anfang März eine Rippenprellung zugezogen hat, die immer noch Probleme bereitet.

Vier Spiele liegen im neuen Jahr hinter dem VfL Michelstadt, die Ausbeute ist mit einem Sieg und zwei Unentschieden durchaus akzeptabel. Das sieht auch Trainer Mariusz Rutkowski so: „Der Auswärtspunkt in Heppenheim war für uns in Ordnung. Zu Hause gehen Fürth haben wir uns natürlich mehr erhofft und hätten auch gewinnen müssen. Dennoch bringt uns jeder Punkt dem Klassenerhalt ein Stück näher.“ Aufgrund von personellen Problemen müssen die Michelstädter aber weiterhin von Woche zu Woche denken und tun sich schwer damit, eine eingespielte Elf auf den Platz zu schicken. „Aus verschiedensten Gründen mussten wir die bisherigen vier Spiele mit einer anderen Startaufstellung beginnen. Das wird auch gegen Büttelborn so sein. Da muss ich mir immer wieder einen neuen Matchplan einfallen lassen“, erklärt Rutkowski. Während Büttelborn zuhause jedes zweite Spiel gewinnt, wartet der VfL weiterhin auf den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. „Wir konnten uns im Hinspiel sehr knapp durchsetzen. Büttelborn ist eine tolle Mannschaft, die eigentlich höher in der Tabelle stehen müsste. Wir werden versuchen, auch dort was Zählbares mitzunehmen, um weiterhin Luft nach unten zu haben“, kündigt Rutkowski an.