Umfrage: Sollte es eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger geben?
(kfe/dpa). Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) fordert eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger und stößt damit auf deutliche Kritik. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ging auf Distanz zum stellvertretenden CDU-Vorsitzenden. Sie wies darauf hin, dass es bereits jetzt ausreichende Sanktionen für den Fall gebe, dass zumutbare Jobs abgelehnt werden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) äußerte sich empört über Kochs Vorstoß. Das Erwerbslosenforum Deutschland warf Koch „üble Hetze“ vor.
Es könne kein „funktionierendes Arbeitslosenhilfe-System geben, das nicht auch ein Element von Abschreckung enthält“, sagte Koch. Mit einer solchen Regelung müssten aber höhere Hinzuverdienstgrenzen einhergehen, damit sich Arbeiten auch lohne. „Im Augenblick geben wir den Beteiligten das Signal, sich in Hartz IV mit einem kleinen Zusatzjob einzurichten. Denn wenn sie mehr eigene Anstrengungen unternehmen, ist das zu ihrem Nachteil.“
Von der Leyen erklärte in Berlin, viele Hartz-IV-Empfänger könnten nicht arbeiten, weil sie keine Kinderbetreuung finden, keine Schulbildung oder keinen Beruf haben. „Das Problem lösen wir nicht, indem wir sie beschimpfen, sondern gezielt helfen.“ Es gebe zwar einige schwarze Schafe. „Aber deswegen dürfen wir nicht alle Hartz-IV-Empfänger in eine Ecke stellen.“ Die bestehenden Sanktionsmöglichkeiten müssten allerdings überall konsequent angewendet werden.
Wer hat nun recht? Was meinen Sie? Sollte es eine Arbeitspflicht für Hartz-VI-Empfänger geben?
Das Ergebnis der Umfrage:
Ich bin als Industriemeister seit Vergangenen März arbeitssuchend und seit Kurzem Hartz-IV-Empfänger. Alee Welt redet von dem Mangel an erfahrenen Arbeitskräften. Nun man bewirbt sich , bekommt die Antwort, dass die Stelle bereits besetzt ist und liest die Stellenausschreibung noch Monate später Im Internet oder man bekommt mündliche Zusagen gemacht und hört nie mehr etwas von diesem Arbeitgeber.
Gesucht werden doch wirklich nur noch Leute nicht älter als 25, möglichst 30 Jahren Berufserfahrung, einem Dr.-Titel und den Gehaltsforderungen eines Lehrlings im ersten Ausbildungsjahr.
Was sollen diese vorgefertigten Antworten?
"Sollte es eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger geben?"
Antworten müssen sein:Ja oder Nein.
"Ja, Roland Koch hat recht", und "Nein, man müsste eher das komplette System reformieren.", das ist doch Mist, was ist mit Leuten die "Nein" sagen wollen, aber der Rest stimmt nicht?
Was soll den bei einer solchen Umfrage rauskommen, außer Klickzahlen für die Werbung?
Ich habe meine Arbeit wegen Betriebsaufgabe verloren und bin deshalb bei Hartz IV gelandet. Ich habe qualifizierte Ausbildungen und Berufserfahrung und suche seit mehr als 6 Monaten vergebens Arbeit (56 Jahre alt).
Ich will arbeiten und und wünsche mir ein Recht auf Arbeit unter akzeptablen Bedingungen, d.h. dass der Lohn zum Leben reicht.
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