Mein Echo: | Merkliste (0) | Anmelden |
  Notdienste | Wetter | Videos | Newsletter | RSS RSS
 
 
| |
 
SUCHE: | Erweiterte Suche |
 
| Suchen |
 
 
 
10. Januar 2010

Sollte die Bundesregierung die Steuern senken?


Geld
| Vergrößern |
Der Staat schiebt Rekordschulden vor sich her und muss weitere Milliardenlasten schultern. Archivfoto: dpa

 

(dpa/ab). Seit ihrem Regierungsstart Ende Oktober streiten Union und FDP über den Umfang der versprochenen Steuersenkungen - ohne dass sich irgendeine Bewegung abzeichnet. Im Koalitionsvertrag war vereinbart worden, die Steuern „möglichst zum 1. Januar 2011“ kräftig zu senken und das Einkommensteuer-System in einen Stufentarif umzubauen.

Ein Drei-Stufensystem - wie es die FDP fordert - würde zu hohen Ausfällen in den Staatskassen führen. Die FDP erwartet hier Mindereinnahmen von jährlich 35 Milliarden Euro, Kritiker sprechen von bis zu 80 Milliarden Euro.

Der Staat schiebt allerdings Rekordschulden vor sich her und muss weitere Milliardenlasten schultern. Union und FDP haben daher vereinbart, dass sämtliche Koalitionsvorhaben unter Finanzierungsvorbehalt stehen. Das bedeutet, auch die Einnahmeausfälle von bis zu 24 Milliarden Euro im Jahr für Bund, Länder und Kommunen müssen finanzierbar sein, an anderer Stelle also mit zusätzlichen Einnahmen oder eben massiven Einsparungen kompensiert werden.

Die „Wirtschaftsweisen“ weisen es als „Märchen“ zurück, dass niedrigere Steuern das Wachstum ankurbeln und sich damit die Geldprobleme zum großen Teil von selbst lösen. Auch Ökonomen meinen, dass Steuersenkungen erst nach vielen Jahren die Konjunktur beleben und sie sich auch nur zum Teil selbst finanzieren. Bund, Länder und Kommunen müssten also dauerhaft Mindereinnahmen hinnehmen. Sie müssten mit höheren Abgaben, Gebühren und Mieten gegensteuern.

Mehr als die Hälfte der Bundesbürger lehnt die Steuerpläne von Schwarz-Gelb ab. Selbst unter FDP-Anhängern sprechen sich 53 Prozent der Befragten gegen die Steuerpläne der Regierung aus, wie die jüngste Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der „Tagesthemen“ ergab. (Lesen Sie dazu auch unseren Kommentar: Weise Wähler.)

 

Das Ergebnis der Umfrage:

Ergebnis:
 
Ja = 42,51 %
 
Nein = 56,43 %
 
Dazu habe ich keine Meinung = 1,06 %
 
Teilnehmer = 1322
 

 
 
KOMMENTARE
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
(noch Zeichen)
 
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken.
 
| Absenden |
 
 
| Passwort vergessen |
 
Wetter: Heute | Morgen |
 
Morgens Mittags Abends
 
 
Darmstadt aktuell:
bedeckt, 10°C | Mehr Wetter |
... ... ...
 
ANZEIGE
"Echo Online"-Spezial
 
Snow Special: Auf die Bretter, fertig, los! Schnee bedeckt die Alpen, Skier und Snowboards sind frisch gewachst, endlich heißt es wieder ... | Mehr |
 
Reinklicken. Stöbern. Bestellen.
 
Echo-Shop
Mehr |
 
ESA-Satellitenbild der Woche: Eisfläche im Ochotskischen Meer
 
ESA-Satellitenbild der Woche: Eisfläche im Ochotskischen Meer
Das ESA-Satellitenbild der Woche zeigt eine Meereisfläche im Ochotskischen Meer, die sich seit ... | Mehr |
 
ECHO-Exklusivangebote
 
Wellness-Reise nach Island KURZREISE NACH ISLAND: Wellness im Einklang mit der Natur
 
| Alle Angebote anzeigen |
Veranstaltungskalender
 

Veranstaltungen in Südhessen zu Kultur und Kunst, Märkten und Börsen, Party und Disko.

Mehr |
 
 
SCHON GESEHEN?
 
ANZEIGE