RÜSSELSHEIM.
,,Born to be wild" am Anfang und Ende
Altweiberrock: Fastnachtssause im Kleinen Brauhaus begeistert Fans und Musiker
Der vierte Altweiberrock im Haßlocher ,,Kleinen Rüsselsheimer Brauhaus" bescherte den beteiligten Bands und Veranstaltern nicht nur einen brechend vollen Veranstaltungssaal. Per Live-Übertragung auf einen Flachbildfernseher konnten erstmals auch die Besucher in der Gaststätte das Treiben vor und auf der Bühne mitverfolgen.Auch die 50 dadurch zusätzlich erhältlichen Eintrittskarten waren bereits im Vorverkauf abgesetzt worden. Als ,,Talk About" den Abend mit dem Klassiker ,,Born To Be Wild" eröffnete, drängten sich allerdings fast alle Anwesenden im dezent fastnachtlich dekorierten Saal.Im Brauhaus spielen sowohl ,,Talk About" als auch ,,B-Kadett" immer wieder gerne, das hatten ,,Talk About"-Bassist Jörg Dietzel und Andrea Böhm, Frau von Thomas Böhm, dem Gitarristen von ,,B-Kadett", schon vor dem Auftritt bestätigt. ,,Das Brauhaus hat schon ein besonderes Flair", erklärte Dietzel, ,,und das mit den zwei Bands hat sich inzwischen gut etabliert. Mir gefällt auch der etwas alternative Charakter, was den Bezug zur Fastnacht angeht."Nur ein kleiner Teil der Besucher waren fastnachtlich gekleidet, was der hervorragenden Stimmung allerdings keinen Abbruch tat.Als ,,B-Kadett" dann mit Frontman Michael Mai, der für den beruflich im kanadischen Vancouver weilenden Alexander Bonengel einsprang, den zweiten Teil des Programms mit dem AC/DC-Titel ,,Whole Lotta Rosie" begann, zeigte sich schnell, dass auch die Headliner des Abends den Saal so richtig zu rocken vermochten. Da das Repertoire von ,,Talk About" und ,,B-Kadett" an einigen Stellen doch eine gewisse Überschneidung aufweist, müsse man sich immer genau abstimmen, hatte Andrea Böhm vorab erläutert. Trotzdem war es beiden Bands offenbar möglich, aus dem breiten Spektrum des Classic-Rock Titel auszuwählen, die sowohl den eigenen Vorlieben Rechnung trugen, als auch dem Geschmack des Publikums.Der Abend im Veranstaltungssaal des ,,Kleinen Rüsselsheimer Brauhauses" endete dann so, wie er mehrere Stunden zuvor angefangen hatte: mit dem Steppenwolf-Klassiker ,,Born To Be Wild". Und wer sich trotz des reichlich fließenden Gerstensaftes noch an die Version von ,,Talk About" erinnern konnte, dem war jetzt doch ein direkter Vergleich zwischen den Bands möglich.
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