Keine Sportplatzverlegung, aber zumindest ein Kunstrasenfeld an der Gesamtschule - das verspricht Bürgermeister Richard von Neumann den VfB-Mitgliedern für 2010. ,,Die Platzqualität des Hartplatzes verschlechtert sich von Jahr zu Jahr", erklärt VfB-Vorsitzender Manfred Saul, warum das neue Spielfeld dringend gebraucht wird.
Wegen Schnee und Eis wurden in diesem Winter besonders viele Trainingsstunden in die Halle verlegt. ,,Auf dem Hartplatz ist eine Schlammwüste", beschreibt der Vorsitzende den Zustand der seit Jahren sanierungsbedürftigen Spielfläche in Ginsheim. Der Rasenplatz an der Albert-Schweitzer-Schule werde im Winter nicht genutzt: ,,Sonst ist der auch bald hinüber", sagt der Vorsitzende. Deshalb schont der Verein das gepflegte Grün. ,,Ein Kunstrasen ist ganzjährig bespielbar", hofft er auf baldige Abhilfe.Dass bei der gegenwärtigen Haushaltslage der Gemeinde die geplante Verlegung des Sportplatzes von der Grundschule an die Gesamtschule nicht stemmbar ist, versteht Saul. Allerdings mache der VfB seit zehn Jahren darauf aufmerksam, dass die beiden bisherigen Spielflächen, Hart- und Rasenplatz, für den Trainingsbetrieb nicht ausreichend seien. ,,Dass die Dinge so lange brauchen, das ist nicht nachvollziehbar", sagt er. Vor Jahren hätte das Projekt problemlos umgesetzt werden können, denkt Saul an bessere Zeiten zurück.Nun hofft er, dass die veranschlagten Kosten für das Kunstrasenfeld samt Container als Umkleidemöglichkeit von den Gemeindevertretern am 11. März abgesegnet werden. Im Doppelhaushaltsplan von Ginsheim-Gustavsburg sind für 2010 insgesamt 400 000 Euro vorgesehen. Sauls Wunsch: Spätestens zum kommenden Winter will er den Trainingsbetrieb auf dem neuen Kunstrasenplatz an der Gesamtschule starten.Bürgermeister verspricht VfB Kunstrasenfeld
Sport: Spätestens im nächsten Winter soll an der Gesamtschule auf Kunstrasen gespielt werden
GINSHEIM-GUSTAVSBURG.
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