Wenzel: Straßen bisher vernachlässigt
,,Zu wenig für Sanierung getan" - Folge sind die enormen Frostschäden - Tempo 30 auf Landgraf-Georg-Straße
Die gnädige Schneedecke ist weitgehend abgeschmolzen, darunter kommt im südlichen Rhein-Main-Gebiet eine Dritte-Welt-Stadt zum Vorschein - genau diesen Eindruck vermitteln jedenfalls die Darmstädter Straßen in der aktuellen Atempause eines strengen Winters. Doch anhaltende Kälte und große Schneemengen allein erklären nicht den desolaten Zustand der Fahrbahnen, von denen viele derzeit diese Bezeichnung kaum verdienen.
Die Witterung legt schonungslos Versäumnisse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte offen, wie Stadtrat Dieter Wenzel einräumte: ,,Was wir bisher für die Straßen sanierung getan haben, war zu wenig", erklärte der Bau- und Verkehrsdezernent (im Amt seit 2003) am Freitagvormittag bei einem Orts termin an der Landgraf-Georg-Straße.Die wichtige Durchgangsstraße gleicht derzeit einer Schlaglochpiste. Verschärft wird die Lage durch die alten Straßenbahnschienen. Wegen des verkehrsgefährdenden Zustands gilt seit Freitag auf der Landgraf-Georg-Straße zwischen Fiedlerweg und Püt zerstraße Tempo 30. Die Geschwindigkeitsbegrenzung bleibe bestehen, bis die gröbsten Schäden beseitigt seien, erklärte Reinhold Schuster vom Tiefbauamt. Die Dauer sei wegen der bau-unfreundlichen Witterung schwer vorauszusagen, es könne sich über mehrere Wochen hinziehen. Wenzel erklärte, Magistrat und Stadtparlament müssten sich vorwerfen, in vergangenen Jahren zuwenig Haushaltsmittel für die Straßen erhaltung vorgesehen zu haben. Er selbst habe sich mit dem Anliegen nicht immer durchsetzen können und nehme sich daher von der Kritik nicht aus. ,,Die Stadtverordneten sind nun gefordert, die notwendigen Finanzmittel bereitzustellen." Er wolle zusätzlich 750 000 Euro für die Straßensanierung beantragen.
„Echo Online“ sucht die schlimmsten Schlaglöcher auf Südhessens Straßen
Schicken Sie uns Ihre besten Schlaglochfoto-Beispiele an die Mail-Adresse kontakt@echo-online.de und schreiben Sie uns Ihren Namen, Ihren Wohnort sowie die Fundstelle dazu. Wir veröffentlichen die Bilder dann kommende Woche in einer Fotogalerie.
... sollte man eher die Straßen aufzählen, bei denen keine Schäden auftreten. Die Liste wäre erheblich kürzer.
Was ist eigentlich mit der Nieder-Ramstädter-Straße ab Böllenfalltor stadteinwärts? Seit Jahren katastrophaler Zustand, und wer die Strecke täglich fährt, hat Angst, dass an einer gewissen Stelle irgendwann die komplette Straße einsackt, so gross und muldig ist die Beschädigung.
Naja, nun hat man ja wieder nen Sündenbock (das Winterwetter) gefunden...
Dieter Wenzel will Asche über seit Haupt schütten, ach wie goldig. Nehmen wir Darmstädter das denn wirklich ernst? Er hat es versäumt, nachhaltig die seit den Grünen Jahren maroden Straßen Darmstadts im Rahmen eines Sanierungsplanes " Winterfest" zu machen. Aber wie in anderen Fällen ist er der Flickschusterei gefolgt, Dabei waren die Darmstädter Finanzen wie die Gewerebesteuer seit er Baudezernent ist so hoch wie nie zuvor. Das lässst sich im Faktencheck leicht feststellen. Fakt ist, daß er stattdessen Millionen in seinem Heimatstadteil Arheilgen versenkt hat, dazu kräftig von der Benzsippe unterstützend gelobt wird. Pech, wenn man den Sippschaften nicht angehört oder in einem anderen Stadtteil wohnt. Darmstadt wie es leibt ud lebt, Liebe SPD, wann begreift ihr endlich, daß ihr auch mit euerem Beschluß zur NOU , damit der Stützung von Wenzel euer eigen Grab geschaiufelt habt. Die maroden Straßen und Schulen in Darmstadt sind ein deutlicher Beleg.Neuer Darmstadt Film fürs Kino?
Nur zur Info: Herr Wnzel wohnt nicht in Arheilgen sondern in "Alt" Kranichstein, in 'ner Querstraße vom Wachtelweg. Warum auch immer, gibt sich Herr Wenzel gerne als Arheilger. Vieleicht ist er dort ja aufgewachsen...



Merken
|
















