Im Prozess gegen den Rechtsanwalt Michael Wolski wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe hat am Dienstag vor dem Landgericht Darmstadt der Psychiater des Angeklagten als Zeuge ausgesagt. Er habe auf Betreiben von Wolskis Ehefrau und dessen Anwalt 2006 erstmals mit dem Angeklagten gesprochen, da dieser krank gewirkt habe.
Der Psychiater beschrieb den Angeklagten als pflichtbewusst und überarbeitet. Außerdem ging er ausführlich auf das berufliche Verhältnis zwischen Wolski und einer Frankfurter Immobiliengesellschaft ein, für die Wolski als Anwalt tätig war. Er soll von 1999 bis 2003 fast 2,6 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben.
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