Die Nordostumgehung kann gebaut werden
Nordostumgehung : 46 Stadtverordnete stimmen für die Umgehung, 22 dagegen
Nach jahrzehntelanger Debatte hat das Stadtparlament am Donnerstagabend den Weg zum Bau der Nordostumgehung endgültig geebnet. Eine deutliche Mehrheit von Stadtverordneten aus SPD, FDP und CDU sprach sich in namentlicher Abstimmung für den Bau der umstrittenen Trasse aus. 46 Ja- und 22 Nein-Stimmen wurden gezählt.
Es war der zweite und letzte Satzungsbeschluss zu dem Thema: Nach dem knapp am gesetzlichen Quorum gescheiterten Bürgerentscheid vom vergangenen Jahr, der gleichwohl eine deutliche Stimmenmehrheit gegen das Projekt gebracht hatte, war der entsprechende Bebauungsplan N 59 dem Parlament erneut zur Abstimmung vorgelegt worden.Wird die Umgehungsstraße nun tatsächlich zügig geplant und gebaut? Dazu gab es am Donnerstag mit Blick auf die miserable Haushaltslage der Stadt widersprüchliche Hinweise. Stadtkämmerer Wolfgang Glenz (SPD) legte vor der Sitzung ein Finanzierungskonzept vor, das bereits in diesem und im nächsten Jahr Ausgaben von 460 000 Euro für die Trasse vorsieht. Auf Grundlage des Konzepts ,,wird der Magistrat nach Schaffung des Baurechts den städtischen Anteil der Planungsarbeiten für die Nordostumgehung aufnehmen", heißt es in dem Papier.CDU-Fraktionsvorsitzender Rafael Reißer lobte diese Aussage als Beleg dafür, dass beim Magistrat nun endlich ,,Realisierungswille erkennbar" sei. Nur unter dieser Voraussetzung könne die CDU dem Satzungsbeschluss zustimmen. Zunächst Baurecht zu schaffen, dann aber den Bau zurückstellen - eine solche Politik mache die CDU nicht mit. Beim ersten Satzungsbeschluss am 30. September 2008 hatte sie noch gegen den Bebauungsplan gestimmt.Dagegen betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Hanno Benz die finanziellen Vorbehalte: Die Schaffung von Baurecht sei unverzichtbar, aber wegen der Haushaltslage müsse auch ein Großprojekt wie die Umgehung auf den Prüfstand. Er sprach von der ,,Option, die Nordostumgehung zu bauen"; diese sei für die Stadtentwicklung notwendig.
Nicht vergessen in 2011 ist Kommunalwahl und Oberbürgermeisterwahl !!
Kostenerhöhung in 4 Wochen (dialogforum - Beschlu0 = 10,4 Mio.
Kostenerhöhung in 4 Jahren....
Rechenfehler 820.000 ...
Bürger bezahlen die Straße aus überhöhten Energiekostenrechnungen der HSE....
Nun ist es amtlich und unumkehrbar. Die Stadt Darmstadt hat die Möglichkeit, die notwendige und lang überfäkkige NO-Umgehung zu bauen. Die Gegner des Projektes haben eine Merheit nicht überzeugen können werden in 20 Jahren unsere neue Lebensqualität zu schätzen wissen. Nämlich dann, wenn die Autoschlangen nicht mehr die Massen an Feinstaub hinterlassen. Mein Dank geht an die Stadtverordneten, die heute endlich das Kapitel NOU, zumindest rechtlich, abgeschlossen haben.



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