Fünf Siege in Folge, seit 15 Spielen ungeschlagen: Der Chemnitzer FC, am Sonntag (14 Uhr) Gegner des SV Darmstadt 98, hat seit Wochen einen richtigen Lauf. Der Aufsteiger klopft damit an die Tür zur Zweiten Liga an. Derzeit stehen die Chemnitzer auf Rang drei und damit auf dem Relegationsplatz. Doch auch die beiden direkten Aufstiegsplätze sind greifbar.
„Das interessiert uns nicht. Wir brauchen selbst Punkte und fahren dort hin, um zu gewinnen“, sagt Darmstadts Abwehrspieler Fouad Brighache selbstbewusst. Klar, Chemnitz ist in der Favoritenrolle. Aber genau das könnte der Vorteil des SV 98 sein, denn die Gastgeber müssen die Partie gewinnen, um oben dranzubleiben.
Brighache: „Die stellen sich wohl kaum hinten rein, um einen Punkt zu verteidigen wie zuletzt Unterhaching. Und das müsste uns entgegenkommen.“ Gegen das Ergebnis aus der Hinrunde hätten die Darmstädter nichts einzuwenden. Nach Treffern von Rudi Hübner und Danny Latza gewannen sie am Böllenfalltor gegen den Mitaufsteiger mit 2:1.
Beim SV 98, der zu den auswärtsschwächsten Mannschaften der Dritten Liga zählt (zwei Siege in 16 Spielen), kann Trainer Kosta Runjaic nach derzeitigem Stand auf fast den kompletten Kader zurückgreifen. Matthias Heckenbergers Rotsperre ist abgelaufen, es fehlt somit nur (wie seit Wochen) Julian Ratei, der in dieser Saison auch nicht mehr eingesetzt werden kann.
Nach zwei trainingsfreien Tagen nahmen die Lilien am Mittwoch die Vorbereitung für die Partie in Chemnitz auf. Am Samstagvormittag reist die Mannschaft Richtung Osten.
Auswärtshürde gegen Chemnitz für die Lilien
SV Darmstadt 98 – Am Sonntag in Bestbesetzung beim Tabellendritten Chemnitz
DARMSTADT.
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