Bei den Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen (DMS) gilt es für die Aktiven eines Teams 16 Wettkampfstrecken in einer festgelegten Reihenfolge je zwei Mal zu bewältigen – insgesamt also 32 Starts. Dabei darf ein Schwimmer dieselbe Strecke nicht zwei Mal schwimmen und nur maximal fünf Starts bestreiten. Demzufolge besteht eine Mannschaft aus mindestens sieben Athleten. Nach oben ist dagegen kein Limit gesetzt. Es könnten also 32 Aktive je eine Strecke absolvieren.
Geschwommen werden im Freistil die 50, 100, 200, 400 sowie 800 Meter (Frauen) bzw. 1500 Meter (Männer); in Brust, Rücken und Schmetterling die 50, 100 und 200 m sowie in Lagen 200 und 400 m. Eröffnet werden beide Durchgänge mit 200 m Freistil, den Abschluss bilden die 100 m Freistil als Königsdisziplin. Bewertet werden die Leistungen nach einer 1000-Punkte-Tabelle des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). 1000 Punkte sind mit dem aktuellen Weltrekord gleichzusetzen, dann wird nach einem festgelegten Schlüssel die erzielte Zeit einem Punktewert zugeordnet.
Beispiel, 100 m Freistil Männer:
1000 Punkte = 0:46,91 Minuten (Weltrekord); 900 Punkte = 0:48,73; 800 Punkte = 0:50,68 usw. Die erzielten Punkte aller 32 Starts eines Vereins werden zu einem Gesamtergebnis addiert. Über Titel, Platzierungen, Klassenerhalt und Abstieg (jeweils zwei Teams des Zwölferfeldes) entscheidet in der Bundesliga allerdings die Summe aus Vor- und Endkampf.
Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen: 16 Strecken, 32 Starts
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