Während Nationalmannschaftskollege Marco Koch derzeit auf Teneriffa im Trainingslager weiter an den Grundlagen für die Schwimm-Saison arbeitet, beginnt Yannick Lebherz (beide DSW Darmstadt) das Jahr mit einem Handicap. Nach seiner Meniskusoperation im Dezember konnte der Sportsoldat erst wenige Tage vor seinem 23. Geburtstag am Freitag in Potsdam wieder ins Wassertraining einsteigen. Noch muss er dabei – wie auch beim Laufen – eine Schiene tragen, „doch ich bin relativ schnell wieder reingekommen“, erklärte Lebherz am Dienstag.
Der Deutsche Meister über 400 Meter Lagen und 200 Meter Rücken will sich in diesem Jahr für die Olympischen Spiele in London qualifizieren, sieht aber die Vorbereitung durch die Pause über Weihnachten nicht in Gefahr. Die Operation in Berlin sei glatt verlaufen. „Alles ist gut verheilt“, sagte der Südhesse, der sich nach der Kurzbahn-EM in Stettin im Athletiktraining einen Außenmeniskusriss im rechten Knie zugezogen hatte. Obwohl er schon im vorangegangenen Sommer am rechten Knöchel einen Bänderriss auskurieren musste, bleibt der Schwimmer guter Dinge. „Ich konnte das mental gut verarbeiten.“ Ob er allerdings bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS), deren Endrunde am 4./5. Februar in Darmstadt ausgetragen wird, für den DSW schwimmen könne, wisse er noch nicht.
Lebherz mit Handicap
Schwimmen – Darmstädter steigt nach Meniskusoperation wieder ins Training ein
Dieses Thema kann nicht kommentiert werden.
Merken
|













