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31. Januar 2012  | yale

DSW im Kampf um den Klassenerhalt

Schwimmen – Nach Vorrunde steht in der Männer-Bundesliga Rang zehn zu Buche – Marco Koch bester Punktesammler

| Vergrößern | Claudius Bartel vom DSW Darmstadt schwamm bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften (Vorrunde) ein Mammutprogramm, zählte aber dennoch zu den eifrigsten Punktesammlern. Archivfoto: Uwe Krämer


Der DSW 12 Darmstadt hat bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) im Schwimmen eine gute Ausgangsposition erzielt, um beim Endkampf am Wochenende im heimischen Nordbad den Klassenerhalt zu schaffen. Nach den Vorkämpfen in Wuppertal und Essen steht unter den zwölf Männer-Erstligisten – wie berichtet – Platz zehn zu Buche und damit der letzte Platz, der zum Klassenerhalt reicht. Mit 20 322 Punkten weist die Mannschaft um Cheftrainer Alexander Kreisel 375 Punkte Vorsprung vor der SG Dortmund auf, die den ersten Abstiegsplatz belegt. Weitere 473 Punkte dahinter liegt der SC Magdeburg. Da die SSG Leipzig als Neunter bereits 1284 Punkte Vorsprung auf den DSW hat, wird am Samstag in Darmstadt alles auf einem Dreikampf im Abstiegskampf hinauslaufen.
Beim DSW, der ohne Yannick Lebherz (Pause nach Meniskusoperation) auskommen musste, punktete erwartungsgemäß Marco Koch am besten. Der Kaderschwimmer steuerte 3864 Zähler bei und war mit seinen Leistungen über 50 m (0:29,18 Minuten), 100 m (1:03,24) und 200 m Brust (2:14,57) einer der besten Punktesammler ligaweit. Im DSW-Team folgte ihm Claudius Bartel, der ein Mammutprogramm absolvierte. Neben 200 m Rücken, Freistil und Schmetterling musste er auch über 400 m Lagen und 1500 m Freistil starten, wobei er sich bei 3068 Punkten gut durch den Wettbewerb kämpfte. Überzeugend trat auch Brust-Ass Jonas Schauder auf, der vier Mal an den Start ging und dabei 2859 Zähler einheimste. Hervorzuheben sind dabei die Leistungen über 50 m (0:29,57) und 100 m Brust (1:05,24). Christian Koch kam über zum Teil ungewohnte Strecken auf 2992 Punkte. Bei seinem Bundesliga-Debüt brachte sich Dane Marlone Weber (2370) gut ein. Er verbesserte sich im Schmetterling- und Freistilsprint. Leicht angeschlagen konnte Richard Kursch (1830) nur drei statt fünf Starts bestreiten. Außerdem schwammen Lukas Löwel, der bei seinen drei Rückenrennen 1750 Zähler holte, und Fabian Starkbaum, der neben Starts über 50 und 100 m Rücken die 400 m Freistil von Kursch übernahm.

 
 


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