Wie das Amtsgericht München am Donnerstag bestätigte, hat die Staatsanwaltschaft als Strafmaß ein Jahr Haft auf Bewährung für Adrian Sutil gefordert. Der Formel-1-Pilot aus Gräfelfing, der derzeit ohne Vertrag ist, hatte im vergangenen Jahr den Luxemburger Geschäftsmann Eric Lux in einer Diskothek in Shanghai mit einem Glas verletzt. Eine Stellungnahme war am Donnerstag weder von der Staatsanwaltschaft noch von Sutil zu erhalten.
Wie es nun in dem Bericht heißt, habe die Staatsanwaltschaft zunächst nur einen Strafbefehl für Sutil gefordert. Der bisherige Force-India-Pilot habe aber erkennbar nicht seine Schuld eingestehen wollen. Daher setzte das Amtsgericht nun zwei Prozesstage für Ende des Monats an.
Sutil hatte am 17. April 2011 gemeinsam mit seinem Freund Lewis Hamilton dessen Sieg beim Großen Preis von China feiern wollen. Bei einer Party war es dann zu einem Streit mit Lux gekommen. Der Deutsche betonte, er habe dem Geschäftsmann und Mitbesitzer des Lotus-Renault-Rennstalls nur den Inhalt seines Glases ins Gesicht schütten wollen. Dabei sei jedoch das Glas zerbrochen, die Scherben verletzten Lux am Hals. Die Wunde musste genäht werden.
Nach dem Vorfall hatten sich beide Parteien nicht außergerichtlich über die Beilegung des Streits einigen können. Daraufhin erstattete der Luxemburger Anzeige.
Sutil muss vor Gericht
FORMEL 1.
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