Zehn Jahre nach der Gründung steuert das X-raid-Team den größten Erfolg an. Die 33. Rallye Dakar steht im Zeichen der bunten Minis. Das Privatteam fährt in den Erfolgsspuren von VW. Dem Rennstall aus Trebur ist der Sieg kaum mehr zu nehmen.
Am morgigen Sonntag, beim Finale, dürften die Minis im Ziel von Lima in den Blickpunkt rücken. Auch dank Stéphane Peterhansel (Frankreich), der in Südamerika dem zehnten Triumph beim härtesten Offroad-Marathon entgegenfährt. Die Dünen in Peru wären ihm am Freitag beinahe zum Verhängnis geworden. Er blieb auf der drittletzten Etappe von Arequipa nach Nasca mit dem Mini minutenlang stecken und wurde Siebter. Allerdings erwischte es auf der verkürzten Spezialprüfung auch die Verfolger. Teamkollege Joan Roma aus Spanien, der Zweite, hatte mit dem Sand ebenso zu kämpfen und wurde Fünfter.
Der Offroad-Marathon findet zum vierten Mal in Südamerika statt, nachdem er 2008 aus Sicherheitsgründen in Afrika abgesagt wurde. 2012 führt die Strecke erstmals auch durch Peru, in der Hauptstadt Lima endet die Tour am Sonntag. Ein Comeback in Afrika scheint kein Thema. „Über eine Rückkehr machen wir uns keine Gedanken“, sagte Renndirektor Etienne Lavigne. „Wir haben viele Pläne für kommendes Jahr. Wir können aber nur soviel sagen, dass das Ziel in Santiago de Chile sein wird.“
Minis halten Erfolgsspur
Motorsport – X-raid-Team aus Trebur steuert bei der Rallye Dakar den Sieg an
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