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02. Februar 2012  | dpa/e

McLaren stellt Auto für nächste Saison vor

Button schwärmt, Teamchef kontert: „Ein Auto ist dann schön, wenn es gewinnt“

| Vergrößern | Zwei Weltmeister, ein Auto: Die McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton (rechts) bei der Enthüllung ihres Dienstwagens für die am 18. März beginnende Formel-1-Saison. Foto: dpa
WOKING. 

Für Jenson Button und Lewis Hamilton hat ihr neuer Formel-1-Wagen zumindest den Schönheitspreis schon sicher. „Wie Ihr sehen könnt: Das ist ein schönes Auto. Einige andere werden es nicht sein“, sagte Button und holte bei der Präsentation des neuen Dienstwagens namens MP4-27 im Teamsitz Woking mit einem breiten Grinsen zum ersten Seitenhieb in Richtung Konkurrenz aus.
Teamchef Martin Whitmarsh stellte aber auch klar. „Ein Auto ist dann schön, wenn es gewinnt.“ Und genau das will McLaren, nachdem der britische Traditionsrennstall in den vergangenen zwei Jahren von Doppelweltmeister Sebastian Vettel und dessen Red-Bull-Team düpiert worden war. Entsprechend kampfeslustig nimmt McLaren die Saison in Angriff. „Es dürfte für niemand hier eine Überraschung sein: Natürlich wollen wir beide Weltmeisterschaften gewinnen“, betonte Whitmarsh.
Ferrari wird als zweites Spitzenteam seinen neuen Wagen am Freitag vorstellen. Und aus Maranello war bereits zu hören, dass die „Rote Göttin“ wohl diesmal keine Schönheit wird. Dem Vernehmen nach soll die Nase eher einen Höcker tragen und damit nicht sehr elegant daherkommen. Für welche Kosmetik sich Red Bull entschieden hat, wird am Montag zu sehen sein – allerdings nur in einer Internet-Präsentation. Mercedes AMG wird sein neues Auto erst am 21. Februar zu Beginn der zweiten Testphase in Barcelona präsentieren.
Auffallend am neuen McLaren: Das Team entschied sich für eine elegant geschwungene Nase. Notwendig wurden die neuen Frontpartien durch eine Regeländerung, wonach die Spitze des Wagens tiefer liegen muss, die Chassis-Höhe aber unverändert bleibt. So soll bei Karambolagen ausgeschlossen werden, dass Fahrer im Cockpit von der Nase eines anderen Autos getroffen werden können. Hinzu kam für die Designer, dass der sogenannte „Blown Diffusor“, bei dem Luft aus dem Auspuff auf den Diffusor für eine verbesserte Aerodynamik geleitet wurde, verboten ist.

 
 


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