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03. Januar 2012  | dpa

Keine Zeit für Trauer

Rallye Dakar – Titelverteidiger gewinnt zweite Etappe – Todesfall überschattet Auftakt


Einen Tag nach dem Unfalltod des argentinischen Motorradfahrers Jorge Martinez Boero blieb den Motorsportlern bei der Rallye Dakar nicht viel Zeit zur Trauer. Der Tross zog am Montag in Argentinien weiter. Die zweite Etappe über 777 Kilometer von Santa Rosa de la Pampa nach San Rafael gewann Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah. Der von Platz zwölf gestartete Hummer-Pilot aus Katar unterbot im Ziel noch die Bestzeit von Rekordsieger Stéphane Peterhansel aus Frankreich im Mini des südhessischen X-Raid-Teams.
Das X-Raid-Team war mit einem Dreifacherfolg in die 33. Dakar gestartet. Der russische Pilot Leonid Nowitzki und sein Münchner Beifahrer Andreas Schulz verloren gestern allerdings viel Zeit und damit die Gesamtführung an Peterhansel. Bei den Motorrädern setzte sich der Spanier Marc Coma an die Spitze.
Gleich die erste Etappe des Rennens mit über 460 Wettbewerbern aus 50 Nationen war am Neujahrstag vom Unglück des 38 Jahre alten Boero überschattet worden. Der schwer gestürzte Argentinier starb auf dem Weg ins Krankenhaus nach einem Herzstillstand. Insgesamt verzeichnet die Rallye, die nach Terrordrohungen nicht mehr in Afrika, sondern seit 2009 in Südamerika ausgetragen wird, bereits mehr als 60 Todesfälle seit ihrer Premiere 1978.

 
 


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