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16. Dezember 2011  | fran

Der Aufwärtstrend macht Mut

Motorsport – Marco Santamaria kann sich nächste Saison voll aufs Fahren konzentrieren

| Vergrößern | Nicht alles lief rund in der abgelaufenen Saison für den Heppenheimer Motorsportler Marco Santamaria. Foto: Roland Forray


Unfälle und technische Probleme am Alfa Romeo 33 verhinderten ein besseres Ergebnis. Dennoch zeigte die Tendenz in den letzten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (Anfang September) und dem Nürburgring (Ende Oktober) nach oben. Bei seinem einzigen Start als Gastfahrer in der GLP-Pro-Serie in Hockenheim erreichte Santamaria Rang zwei, im ersten von zwei Rennen auf der Grand-Prix-Strecke in der Eifel stand ebenfalls Platz zwei zu Buche. Einen versöhnlichen Jahresabschluss im abschließenden zweiten Rennen verhinderte ein Fiat-Pilot, der Santamaria, auf Platz zwei liegend, von der Piste schoss.
Den Aufwärtstrend zum Saisonende schreibt Santamaria vor allem dem fränkischen Motorsport- und Vergaserspezialisten Roberto Di Michele zu. Mitte des Jahres hatte der sich bereit erklärt, Santamarias SAM-Racing-Team zu unterstützen. Seitdem brachte er den Alfa Romeo 33 auf Vordermann. „In unserem Motor befinden sich nun sogar Bausteine, die in der Formel 1 verwendet werden“, sagt Santamaria. Die jüngsten Ergebnisse, vor allem aber Marco Santamarias Können, haben Di Michele veranlasst, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Santamaria: „Er wird unser Rennteam ab der Saison 2012 als Teamchef leiten. Ich kann mich dann voll auf meine Aufgabe als Fahrer konzentrieren, zum anderen wird uns Di Michele für die nächste Saison ein neues Fahrzeug zur Verfügung stellen“. Zum ersten Mal verfügt das SAM-Racing-Team dann über zwei gleichwertige Fahrzeuge sowie insgesamt fünf Motoren.
Angesichts dieser Aussichten liegt das Ziel auf der Hand: „Wir wollen die Meisterschaft gewinnen.“ Sollte dies gelingen, peilen Di Michele und Santamaria für 2013 den Einstieg in den professionellen Motorsport in der Deutschen Tourenwagen-Challenge an.
Die Rennsportbegeisterung in der Heimatstadt von Formel-1-Doppelweltmeister Sebastian Vettel wirkte sich zuletzt auch positiv auf die Karriere von Santamaria aus. Unter anderem lud Santamaria bei der Party zu Ehren des Formel-1-Champions Anfang Oktober die Besucher zu kurzen Mitfahrten in seinem Tourenwagen ein. Sein „Renntaxi“ wurde auch in den Medien erwähnt. Zudem würdigte Heppenheims Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU) den Alfa-Piloten bei der städtischen Sportlerehrung für seine Erfolge mit einer Urkunde.

 
 


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