Hauptsache Manning. Auch für die Gastgeber in Indianapolis stand am Ende des 46. Super Bowls der richtige Sieger fest. Wenn schon nicht die eigenen Colts mit Peyton Manning im Finale der National Football League (NFL) erfolgreich sein konnten, dann wenigstens der kleine Bruder ihres Quarterbacks. Und Eli Manning erfüllte seinen Job und führte die New York Giants durch das 21:17 am Sonntagabend (Ortszeit) wie vor vier Jahren gegen die New England Patriots zum Sieg im größten Einzelsportereignis der Welt.
„Ich bin außer mir vor Glück. Aber es geht nicht nur um mich. Wir haben als Team gewonnen. Und ich bin stolz auf meine Teamkameraden, dass wir es wie vor vier Jahren wieder geschafft haben, zurückzukommen“, sagte der 31 Jahre alte Manning. Auch damals hatten die Giants kurz vor Schluss den entscheidenden Touchdown erzielt. Und die Geschichte wiederholte sich. Bis 1:04 Minuten vor Spielende lagen die Patriots vorn – dann startete New York abermals ein erfolgreiches Comeback, für das schließlich Running Back Ahmad Bradshaw mit seinem Sechs-Yard-Lauf zum Endstand und den damit insgesamt vierten Sieg im Super Bowl des Teams der Metropole sorgte. Entscheidender Faktor war dabei das Spiel von Eli Manning.
Der Quarterback, der Pässe für 296 Yards und einen Touchdown warf, spielte nicht spektakulär – auch wenn er wie 2008 zum wertvollsten Spieler des Finales (MVP) gewählt wurde. Doch im Vergleich zu seinem Gegenüber bei den Patriots, Tom Brady (276 Yards, zwei Touchdowns), spielte Manning fehlerfrei. Kein Fehlpass zum Gegner. Kein absichtlicher Wurf aus der Endzone heraus ins Niemandsland, was den Giants die ersten beiden Punkte der Partie einbrachte. Beide Patzer unterliefen Brady, der diese beiden Würfe hernach einfach nur „hasste“.
„Wir hatten einige Gelegenheiten, die wir nicht genutzt haben. Wir haben bis zum Schluss gekämpft, um noch das Blatt noch einmal wenden zu können. Aber es hat nicht mehr gereicht“, sagte ein enttäuschter Brady, der sein Team in den verbleibenden 57 Sekunden nach dem 21:17 der Giants nicht mehr in die Erfolgsspur zurückführen konnte. Und der 34-Jährige, der weiter auf seinen vierten Endspiel-Triumph warten muss, ergänzte: „Natürlich hätte ich gerne gewonnen. Aber ich spiele und verliere lieber im Super Bowl, als überhaupt nicht im Endspiel zu sein. Und ich hoffe, ich werde wieder zurückkommen und die Chance haben, es besser zu machen.“
Mit solchen Gedanken musste sich Eli Manning nicht befassen. Der Giants-Quarterback war einfach nur glücklich, seinen zweiten NFL-Titel geholt zu haben. Damit fehlt ihm nur noch ein Sieg, um mit Tom Brady gleichzuziehen. Damit zog er aber auch am bisher einmal erfolgreichen Bruder Peyton vorbei, der den Indianapolis Colts wegen einer Nackenverletzung
New York Giants gewinnen Super Bowl
Eli Manning führt New York zum Sieg im Super Bowl und lässt auch die Gastgeber jubeln
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INDIANAPOLIS.
die gesamte Saison über nicht zur Verfügung gestanden zu hatte.
Die Gastgeber durften nach einer tollen Super-Bowl-Woche dennoch zufrieden durchatmen, blieb der Sieg doch sozusagen in der Familie. Allerdings wollte Eli Manning die Sache nicht überbewerten, quasi als Stellvertreter gewirkt zu haben. „Es fühlt sich wirklich toll, wieder im Super Bowl gewonnen zu haben. Aber letztlich ist es egal, in welchem Stadion das ist. Indianapolis war sicherlich ein toller Gastgeber“, sagte der New Yorker Quarterback und fügte an: „Dieser Sieg ist aber für das Team und all die harte Arbeit, die dies erst möglich gemacht hat.“ Für Eli Manning gab es also nur eine Hauptsache: den Sieg der Giants.
Die Gastgeber durften nach einer tollen Super-Bowl-Woche dennoch zufrieden durchatmen, blieb der Sieg doch sozusagen in der Familie. Allerdings wollte Eli Manning die Sache nicht überbewerten, quasi als Stellvertreter gewirkt zu haben. „Es fühlt sich wirklich toll, wieder im Super Bowl gewonnen zu haben. Aber letztlich ist es egal, in welchem Stadion das ist. Indianapolis war sicherlich ein toller Gastgeber“, sagte der New Yorker Quarterback und fügte an: „Dieser Sieg ist aber für das Team und all die harte Arbeit, die dies erst möglich gemacht hat.“ Für Eli Manning gab es also nur eine Hauptsache: den Sieg der Giants.
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